Der von der Stiftung Gestüt Fährhof gezogene Dubawi-Sohn wurde am Dienstag auch fürs Epsom Derby gestrichen.
Der Sohn der Gruppe III-Siegerin Goathemala (wie wir bereits berichtet hatten), war vor zwei Jahren während Book 2 von Tattersalls October Yearling Sale für 725.000 Guineas (seinerzeit 1 Million Euro) John Ferguson im Auftrag von Sheikh Mohammed zugeschlagen worden. Zuletzt hatte er in York einen hervorragenden fünften Platz im Derby Trial Dante Stakes hinter dem Sieger Permian belegt und dabei bis 400 Meter vorm Ziel für die Pace gesorgt.
Nach dem Rennen stellte John Ferguson in Aussicht, dass Wolf Country im Investec Derby in Epsom am 3. Juni starten könnte. Nun hat das Umfeld von Godolphin aber andere Pläne. Wolf Country, der u.a zwei Nennungen für Royal Ascot besitzt, fürs Kölner Oppenheim Union-Rennen eingeschrieben ist und zudem über Nennungen fürs Deutsche Derby, fürs Irish Derby und für den Grand Prix de Paris verfügt, soll seinen nächsten Auftritt in Royal Ascot absolvieren.
Entweder wird er am Freitag den 17. Juni, dem vorletzten Tag des königlichen Meetings, in den mit 185.000 Pfund (ca. 214.100 Euro) dotierten King Edward VII Stakes für dreijährige Hengste über 2400 Meter auf Gruppe II-Parkett starten oder die Queens Vase für Dreijährige über 3200 Meter auf Gruppe III-Level bestreiten, die lediglich mit 85.000 Pfund (ca. 98.400 Euro) dotiert sind.
Nach Royal Ascot wird von Godolphins Verantwortlichen entschieden, ob Wolf Country das Blaue Band in Hamburg bestreitet, im Irish Derby läuft oder versucht den Grand Prix de Paris in Saint-Cloud, Frankreichs heimliches Derby, zu gewinnen.












