Für Jubel bestraft – Rennleitung spaßfrei

Was kann ein Jockey in einem Rennen ohne jegliche Konkurrenz falsch machen? Beim Überqueren der Ziellinie jubeln. Dafür gab es am Samstag im australischen  Ardlethan eine Geldstrafe für die Reiterin Jody Hughes.

Doch von vorne: Sie war gemeinsam mit ihrem Partner, dem von Trevor Sutherland trainierten March Ahead, der einzige Starter in einem Maidenrennen über 1000 Meter. Logischerweise überquerten beide auch als erste die Ziellinie. Aus Spaß an der Freude und um den Publikum etwas zu bieten, hob sie dabei die Faust in den Himmel und freute sich, natürlich als Gag gemeint, über diesen unblutigen Sieg.

Die Stewarts konnten darüber aber gar nicht lachen und brummten ihr eine Strafe von 100 Dollar auf. Das entsprach in etwa so viel wie ihrer fünfprozentigen Beteiligung an der Siegprämie. Doch Hughes konnte am Ende des Tages dann doch wieder lachen. Denn sie beendete die Veranstaltung mit einem Tripple. Neben March Ahead war sie noch mit Dream On Stan und Peduzzi erfolgreich.

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