Der von Willie Mullins trainierte Galopin Des Champs hat es am Montag in Leopardstown nicht geschafft Geschichte zu schreiben. Als erstes Pferd hätte er den zur Gruppe I zählenden Irish Gold Cup (230.000 Euro) zum vierten Mal in Folge gewinnen können. In Sachen Siegen bleibt damit Florida Pearl mit vier Siegen (1999,2000,2001 und 2004) der König des Gold Cups. Unter Paul Townend wurde der Favorit in der Schlussphase schwächer, kämpfte sich aber immerhin noch auf den dritten Platz.
Nach 17 Sprüngen und 4919 Metern hieß der große Triumphator aber dennoch Willie Mullins, der allein für acht der zwölf Starter verantwortlich zeichnete. In sehenswerter Manier setzte sich der im Besitz von JP McManus stehende Fact To File (5,5) mit der Distanz immer besser in Szene und ging unter Mark Walsh bestechend in den Einlauf. Dort löste sich der Poliglote-Sohn, der zuletzt in der King George VI Chase noch ohne bessere Möglichkeiten war, ganz leicht und geriet für seinen insgesamt fünften Gruppe I-Sieg nie in Gefahr. Dahinter komplettierten Gaelic Warrior, der einst auf der BBAG 9.000 Euro gekostet hatte, und der entthronte Gold Cup-Dreifach-Sieger Galopin Des Champs die Mullins-Dreierwette. Für den irischen Star-Trainer war es der bereits 15. Sieg im renommierten Gold Cup, den er erstmals 1999 mit dem erwähnten Florida Peal gewinnen konnte.
Der Irish Gold Cup hätte, wie die anderen Rennen am Montag, bereits am Samstag stattfinden sollen, doch wurde der erste Renntag des Dublin Racing Festivals aufgrund außergewöhnlich hoher Regenmengen abgesagt.












