Frankreichs Rennsport trauert um Louis Romanet – Ein Freund Deutschlands

Im Alter von 78 Jahren ist am Mittwochabend dieser Woche Louis Romanet verstorben, einer der einflussreichsten Macher der letzten Jahrzehnte in Frankreichs Rennsport.

Romanet entstammte einer echten Rennsportdynastie, schon sein Großvater hatte die Position des Generaldirektors beim Vorläufer von France Galop inne, ehe auch sein Vater Jean vor Louis Romanet selbst Frankreichs Verband führte.

2007, da war er 60, gab er dieses Amt auf, blieb dem Rennsport aber verbunden. Eine seiner letzten wichtigen Handlungen war der Abschluss einer Vereinbarung mit Katar und dem dortigen Rennsportverband, was Frankreichs Turf mit dem Prix de l’Arc de Triomphe an der Spitze eine gewaltige finanzielle Hebelwirkung brachte.

Bis 2020 war er der wichtigste Mann in der International Federation of Horseracing Authorities (IFHA), dem Weltverband der Galopper. Heute wird die IFHA von Winfried Engelbrecht-Bresges geführt. Dieser hatte bei Romanets Verabschiedung gesagt: „Niemand wird jemals so viel für die IFHA tun können wie Louis.“

Der Tod von Louis Romanet markiert das Ende einer großen Rennsportdynastie in Frankreich – seine Leistungen gehen durch das Wirken in der IFHA indes weit über sein Heimatland hinaus.

Louis Romanet war, wie schon sein Vater, Träger der Goldenen Medaille des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen (heute: Deutscher Galopp). Er war immer ein enger Freund und mächtiger Förderer des deutschen Rennsports.

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