Dass es nicht rosig im italienischen Rennsport aussieht, ist wohl noch untertrieben und hinlänglich bekannt. Einige bekannte Rennbahn-Betreiber sollen sogar mit der Schließung ab dem 18. April gedroht haben, falls die Zuschüsse des Landwirtschaftsministeriums um rund 15 Prozent gekürzt würden (s. extra Bericht). Im Jahr 2015 betrugen die Subventionen für die 40 Rennbahnen (Traber und Galopper) immerhin 57 Millionen Euro. Am 20. April wird man die Angelegenheit gemeinsam mit dem Ministerium diskutieren.
Betroffen könnte beispielsweise auch Rom sein, die Bahn trägt wichtige Grupperennen, teilweise auf Top-Level aus. Darunter auch die Klassiker für die Meiler Premio Regina Elena (Stuten) und Premio Parioli, sowie das Derby. Nun gab der Betreiber von Campanelle aber Entwarnung, zumindest die Klassiker würden durchgeführt, somit hätten auch die ausländischen Gäste Planungssicherheit.
“Aktuell gibt es keinen Zweifel: Der Premio Parioli und der Premio Regina Elena werden am 24. April ausgetragen und das Italian Derby am 24. Mai ebenfalls. Das ist eine große Erleichterung, wir können nun die ausländischen Trainer überzeugen, dass es Sinn macht mit den genannten Pferden für die klassischen Rennen zu planen“, sagte Marco Oppo, von Capannelle’s racing bureau. Die Italian Oaks am 29. Mai sind ohnehin nicht betroffen, weil sich der Betreiber der Mailänder Rennbahn San Siro nicht an der angedrohten Schließung beteiligen wird.












