Drei Starts – drei überzeugende Siege. Mit dieser makellosen Bilanz war der von Francis-Henri Graffard für die Aga Khan Studs trainierte Dreijährige Erdenali am Sonntag in Chantilly in den Prix Messidor gegangen, das mit 73.200 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über die Meile.
Mit seinem ständigen Reiter Mickael Barzalona galt der Wallach natürlich im Feld von sieben Pferden als ganz klarer Favorit, er ging zu einem Toto von 1,6:1 auf die Reise. Doch nach einem ganz bitteren Rennverlauf – er war fast die gesamte Zielgerade hinunter an der Innenseite durch Pferde vor, und neben ihm, eingekesselt, kehrte der Caravaggio-Sohn bei seinem ersten Gruppestart erstmals nicht als Sieger in den Absattelring zurück.
Viel, viel zu spät tat sich eine Lücke für den stets gut gehenden Dreijährigen auf, dann packte er zwar gut an, doch da war das Ziel auch bereits da. So ging der Sieg an Christophe Ferlands Silius (Maxime Guyon, 5,4:1), der mit einem Hals-Vorteil gegen Christopher Heads Familliy (Christophe Soumillon) gewann. Einen Kopf zurück war Erdenali, der bei glattem Rennen ganz sicher gewonnen hätte, als Dritter nur minimal zurück.










