Am ersten Weihnachtstag stand in Nakayama mit dem Arima Kinen (Gr.I, 2500 m) eines der größten Rennen Japans an. Doch nicht nur das, die mit 574.860.000 Yen (ca. 4,7 Millionen Euro) gilt als das Rennen, in dem weltweit der größte Umsatz gemacht wird. Und es endete am Sonntag in einem echten Thriller, als der Dreijährige Satono Diamond aus dem Stall von Yasutoshi Ikee unter Christophe-Patrice Lemaire, und der frischgebackene Japan Cup-Sieger Kitasan Black Kopf an Kopf über die Ziellinie stürmten.
Ein Hals-Vorteil sprach dabei letztlich für Erstgenannten, der zuletzt das Japanische St. Leger gewonnen hatte, und mit einer Quote von 26:10 auch als Favorit ins Rennen gegangen war. Der Heart’s Cry-Sohn kam auf den letzten Metern noch an Kitasan Black vorbei, der seinerseits eine halbe Länge vor dem Vorjahressieger Gold Actor blieb..
Für Lemaire war dieser Erfolg ein besonderer Sieg, denn mit Heart’s Cry hatte er seinerzeit dieses Rennen bereits 2005 einmal gewinnen können, es war damals sein erster Gruppe I-Sieg. Das Hauptziel von Satono Diamond in der kommenden Saison soll der Prix de l’Arc de Triomphe sein, das Rennen, das die Japaner bislang immer noch nicht gewinnen konnten.












