Genau heute in einer Woche ist es wieder soweit. Dann elektrisiert das National Hunt Festival in Cheltenham wieder die Massen. Bei den vier Renntagen auf der Rennbahn Prestbury Park stehen insgesamt 28 Rennen auf dem Programm.
In Deutschland trainierte Pferde kommen zwar nicht an den Start, dafür aber möglicherweise drei Ex-Deutsche. Dabei dürfte der früher von Roland Dzubasz trainierte Alexei wohl vor der schwersten Aufgabe stehen, denn sein Ziel ist das mit 450.000 Pfund dotierte Champion Hurdle am ersten Meetingstag. Der Tai Chi-Sohn aus der Zucht von Jakob Stecklein war zuletzt in einem Gruppe II-Rennen in Wincanton erfolgreich und steht im Wettmarkt für das Gruppe I-Rennen über 3300 Meter aktuell an sechster Stelle.
Ebenfalls am ersten Meetingstag könnte der früher von Roland Dzubasz und Sascha Smrczek trainierte Lord an den Start kommen. Der Wallach aus der Zucht des Gestüts Auenquelle hat eine Nennung für das McCoy Contractors Juvenile Handicap Hurdle, einen mit 80.000 Pfund dotierten Ausgleich für Vierjährige über 3300 Meter auf der Hürdenbahn. Alternativ wäre ein Start im Triumph Hurdle, dem Gruppe I-Rennen für Vierjährige am Finaltag, möglich. Dieses Rennen führt über 3400 Meter.
Schon seit vielen Jahren im britischen National Hunt Sport unterwegs ist der aus Fährhofer Zucht stammende Calico, der einst von Peter Schiergen trainiert wurde. Ihn könnte man am zweiten Meetingstag (11. März) sehen, wo er sowohl für den Grand Annual Challenge Cup (JR, 3200 m, 150.000 Pfund) als auch die Queen Mother Champion Chase (Gr.I-Jagdrennen, 3200 m, 400.000 Pfund) genannt ist.










