Déjà vu für Christophe Soumillon

Man fühlte sich ein wenig an den ersten Juli-Sonntag des vergangenen Jahres erinnert. Der Abstand im Ziel und die Gesten von Christophe Soumillon waren nahezu diesselben, als der französische Weltklasse-Jockey den Zielpfosten des UAE Derbys (Gr.II) nach 1900 Metern der neuen Meydan-Sandbahn als Erster mit Mike de Kocks Favoriten Mubtaahij passiert hatte.

Als Soumillon im vergangenen Jahr auf der Horner Rennbahn mit Sea The Moon die Gegner im Deutschen Derby mit elf Längen deklassiert hatte, verteilte er ebenfalls Handküsse und schien völlig losgelöst mit dem Görldorfer Sea The Stars-Sohn über das Hamburger Geläuf zu schweben.

Auch mit dem Dubawi-Sohn Mubtaahij verabschiedete sich Cristophe Soumillon im Einlauf auf Nimmerwiedersehen. Der zweite Platz von Maftool brachte im vierten Rennen der World Cup-Karte erneut lediglich eine Platzierung für die heimische Streimacht von Godolphin. Der japanische Co-Favorit Golden Barows wurde Dritter (Zum Video).

Zufriedene Gesichter sah man nach dem UAE Derby im Lager von Mike de Kock, der sich im Januar zu Beginn des Dubai Racing Carnivals noch so bitter über den unzumutbar tiefen Zustand der neuen Sandbahn beschwert hatte.

 

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