Defi Du Seuil lässt Un De Sceaux stehen

Nur fünf Pferde gingen im englischen Ascot in der mit 150.000 Pfund dotierten Clarence House Chase an den Start. Doch das sollte der Spannung keinen Abbruch tun, denn durch Defi Du Seuil (Philip Hobbs) und Un De Sceaux (Willie Mullins), den beiden Erstplatzierten aus der Tingle Creek Chase, gab es vor dem Zug sowieso nur zwei Teilnehmer, denen die Wetter den Sieg zutrauten. Beide kamen als 2,1-Chance an den Ablauf und teilten sich damit die Favoritenposition.

Und lange sah es im Rennen dann auch danach aus, als würden sich beide wie zuletzt in Sandown wieder bis zur Linie duellieren müssen, ehe der Sieger feststehen würde. Doch dann kam es überraschend anders. Zum Rennen: Un De Sceaux stiefelte vorne weg, nahm das vorletzte Hindernis noch mit einem knappen Vorteil gegenüber seinem zu diesem Zeitpunkt schon wie erwartet noch einzigen Widersacher. Doch was dann von Defi Du Seuil kam, war eine Macht-Demonstration.

Siegreiter Barry Geraghty fand bei dem für John P. Mcmanus trainierten Hobbs-Schützling kurz nach dem Hindernis einen ungeahnten Knopf. Auf einen Rush beschleunigte dieser und setzte sich auf mehrere Längen von Un De Sceaux ab. Die Frage nach dem Sieger war damit beantwortet, das Ergebnis aus Sandown wurde bestätigt, der dreifache Clarence House-Sieger Un De Sceaux war erneut geschlagen. Rang drei ging weit zurück an Marracudja (Dan Skelton), der als längster Außenseiter ins Rennen gegangen war.

Die Buchmacher reagierten unmittelbar nach dem Rennen, kürzten die Kurse für den Sieger auf einen Sieg in der Queen Mother Champion Chase von 4,5 auf 3,1.

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