Wie David Grening in der Daily Racing Form berichtet, ist das Hauptziel für Amerikas Pferd des Jahres, Sovereignty, der Breeders‘ Cup Classic im Herbst in Keeneland. Das Gruppe I-Rennen hatte der Godolphin-Galopper im letzten Jahr aufgrund von Fieber verpasst.
Laut Trainer Bill Mott ist aber noch nicht klar, welche Route der Into Mischief-Sohn auf dem Weg dorthin bestreiten wird. Sicher ist nur eines: Ein Auftritt im Dubai World Cup in Meydan am 28. März ist vom Tisch. Das Rennen kommt noch zu früh.
Die Aussage von Mott kam doch etwas überraschend. Presse, Fans und sonstige Experten hatten damit gerechnet, Sovereignty bei der 30. Ausgabe in Dubai für Godolphin antreten zu sehen. Schließlich ist Sheikh Mohammed der Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate und der Herrscher von Dubai. Es hätte gepasst, denn Mott war seinerzeit bei der ersten Ausgabe des Dubai World Cups vor Ort und sorgte mit Cigar für einen Triumph der Amerikaner und trug damit wohl auch maßgeblich zum weiteren Erfolg des Millionen-Renntages bei.
Wann nun Sovereignty seinen ersten Start in diesem Jahr absolvieren wird, ist noch unklar. Ein Rennen, das Mott in diesem Jahr für den Vierjährigen im Auge hat, sind die Grade I Whitney Stakes in Saratoga, die mitten im Sommer gelaufen werden.
Grening berichtet auch, dass Mott von der New York Racing Association bezüglich der Idee kontaktiert wurde, das Datum des Grade I Jockey Club Gold Cups zu verschieben. Die Idee war, das Rennen in den Belmont Park zurückzubringen und es zu veranstalten, wenn die Rennbahn Mitte September wiedereröffnet.
„Lustigerweise habe ich ihnen meine Meinung mitgeteilt, ohne überhaupt darüber nachzudenken, dass ich ein Pferd dafür habe”, sagte Mott gegenüber Grening. „Ich meine, sie fragten nach der Platzierung der Rennen, und ich sagte, dass das absolut Sinn macht.”









