Drei Grupperennen standen am achten Carnival-Renntag in Dubai auf dem Programm. Und um eins vorwegzunehmen: Sie gingen nicht alle an Godolphin. Die Sieger trugen zwar alle blaue Trikots, doch Godolphin war nur einmal erfolgreich. Jim Crowley konnte für seinen Arbeitgeber Scheich Hamdan bin Rashid Al Maktoum hingegen gleich doppelt punkten.
Schon die Auftaktprüfung, der mit 175.000 Dollar dotierte Gruppe II-Meydan Sprint über 1000 Meter auf der Grasbahn, ging mit Ali Rashid Al Rayhis Ertijaal an ein anderes Quartier und somit an den heißen 15:10-Favorit des Rennens. Bereits Mitte der Geraden hatte Jim Crowley mit dem Oasis Dream-Sohn das Kommando übernommen, sich auf einen Ruck zwei Längen vor das Feld geschoben, um davon bis ins Ziel leben zu können. Doch mussten die Favoritenwetter am Ende doch noch zittern. Denn viel weiter hätte es nicht sein dürfen, sonst wäre wohl Charlie Applebys Blue Point (William Buick), der immer im Fahrwasser des Piloten marschierte und mit jedem Schritt näher an diesen herankam, der Sieger gewesen und Godolphin hätte erneut jubeln können. Adrie de Vries belegte mit David O´Mearas Out Do Rang vier (zum Video).
Was Charlie Appleby und William Buick zu Beginn der Veranstaltung noch nicht gelang, holten beide in den zur Gruppe III zählenden Dubai Millennium Stakes (200.000 Dollar, Gras) nach. Doch brauchte vor allem Reiter Buick dafür jeden der 2000 Meter auf der Grasbahn, um mit seinem Godolphin-Schützling Folkswood (28:10) den von Saeed bin Suroor trainierten Leshlaa noch einzufangen. Lange ohne Lücke blieb Buick geduldig, und hatte – nachdem eine entsprechende etwa 200 Meter vor dem Ziel aufgegangen war – seinen Partner genau im Ziel in Front gebracht. Da auch Leshlaa in Godolphin-Besitz besteht, hatten sich die „Blauen“ also schnell rehabilitiert (zum Video).
Erneut Jim Crowley durfte nach Tagesprüfung Nummer fünf, der mit 250.000 Dollar dotierten Zabeel Mile (Gr II, 1600 Meter, Gras) zur Siegerehrung schreiten. Aus dem Vordertreffen heraus war er Mitte der Geraden mit Mike de Kocks Silvano-Sohn Janoobi (65:10) zur Stelle und kam am Ende sicher gegen Vorjahressieger Championship (Ahmad bin Harmash), der lange die Führung inne hatte, nach Hause. Platz drei ging mit Noah From Goah an einen weiteren Schützling aus dem Quartier voon Mike de Kock (zum Video).












