Ein Blick auf den Prix de l’Arc de Triomphe von Susanne L. Born, Autorin des „Salut La France“ in der Sport-Welt.
Bis Anfang September war Saddadd über 2.400 Meter noch nie gelaufen. Dann schickte Roger Varian den Sohn von Pinatubo in den Großen Preis von Baden – und Saddadd gewann bei seinem ersten Versuch über die Arc-Distanz gleich ein Gruppe I-Rennen.
Seitdem ist die Richtung klar.
„Plan A ist der Arc“, sagte Varian nach dem Sieg in Baden-Baden. Für ihn spricht vor allem, dass Saddadd noch längst nicht fertig wirkt: ein kräftiges Pferd, das körperlich weiter reift und sich von Rennen zu Rennen verbessert.
Der Auftritt über 2.400 Meter war nach Einschätzung seines Trainers die bislang beste Leistung seiner Karriere – und möglicherweise ist auf dieser Distanz noch mehr drin.
Ein weiterer Punkt passt ebenfalls gut zum ersten Sonntag im Oktober: Saddadd mag herbstlichen Boden.
Während andere Arc-Kandidaten also noch auf Sonne oder Regen hoffen, dürfte Roger Varian dem Pariser Oktober relativ gelassen entgegensehen.
Noch 12 Tage bis zum Arc.







