Arc Countdown No.14: Aga Khan-Pferde – Daryz gegen Varandir

Ein Blick auf den Prix de l’Arc de Triomphe von Susanne L. Born, Autorin des „Salut La France“ in der Sport-Welt.

Bei den Aga Khan Studs geht man mit zwei Pferden in den Arc – und die Rollen sind klar verteilt.

Daryz, der Vorjahressieger, ist für Nemone Routh und Francis-Henri Graffard weiterhin die Nummer eins. Sein letzter ernsthafter Galopp am Dienstag verlief genau nach Wunsch: Er kam aus vier Pferden leicht nach vorne, wirkte anschließend kaum angestrengt und wurde von Mickaël Barzalona als deutlich spritziger eingeschätzt als vor dem Prix Foy.

Graffard hält den Vierjährigen inzwischen für den besten Hengst, den er bislang trainiert hat – vor allem wegen seiner enormen Beschleunigung. Dass Daryz den Arc 2025 auf weichem Boden über 2.400 Meter gewann, führt er weniger auf die Bedingungen zurück als auf dessen Klasse. Auf gutem Boden würde er diese Beschleunigung sogar noch lieber sehen.

Varandir kommt mit einem anderen Profil. Der Dreijährige hat sich über den Sommer körperlich und mental deutlich entwickelt und bestätigte diesen Fortschritt mit seinem Sieg im Prix Niel. Dazu kommt der Gewichtsvorteil gegenüber den älteren Pferden.

Nemone Routh, Racing Managerin der französischen Aga Khan Studs, bringt die interne Rangfolge ziemlich klar auf den Punkt: Daryz ist im Moment der bessere der beiden, Varandir aber weiter stark im Aufwind.

Barzalona reitet Daryz, Clément Lecœuvre sitzt auf Varandir.

Noch 4 Tage bis zum Arc.

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