André Fabre gewinnt die Hengste-Poule

Da der 37:10 Favorit Highland Reel in der Poule d’Essai des Poulains aus dem Ballydoyle-Quartier von Aidan O’Brien kam, konnte man nicht unbedingt erwarten, das der Sieg in den französischen 2000 Guineas im Land bleiben würde.

Aber die Franzosen haben schließlich einen Mann, der, wenn er einen Kandidaten als Co-Favoriten ins Rennen schickt, nur schwer zu bezwingen ist. Trainer André Fabre hatte die 70:10 Chance, den Makfi-Sohn Make Beliebe am Start, der zuvor Anfang April im Poule-Trial für die Hengste, dem Prix Djebel in Maisons-Laffitte, Zweiter zu Ride Like The Wind, der in den 2000 Guineas als Neunter einen äußert ruppigen Rennverlauf hatte, war.

Und der Dreijährige beherrschte die Konkurrenz mit Olivier Peslier Star-Ziel in beeindruckender Art und Weise und gewann den französischen Klassiker sehr leicht für Prinz Faisal gegen den zweiten Fabre-Schützling New Bay, der mit Vincent Cheminaud wie auf Rollschuhen heran geflogen kam, aber keinerlei Eindruck mehr auf den Sieger machen konnte. Khalid Abdullahs Dubawi-Sohn hatte mit der schlechten Startnummer 16 von 18 Startern ein Horror-Los gezogen und sollte auf weiteren Distanzen vor einer sehr guten Zukunft stehen. Das dritte Geld schnappte sich Mr.Owen aus dem Stall von François Rohaut. Der Mitbesitzer des Drittplatzierten Mathieu Offenstadt hatte übrigens vor fünf Jahren gemeinsam mit Trainer Mikel Delzangles mit dem Vater des Siegers, dem Dubawi-Sohn Makfi, die englischen 2000 Guineas nach Frankreich entführt.

Highland Reel hatte im Einlauf aus dem Vordertreffen alle Möglichkeiten, konnte aber rasch keinerlei Endkampf-Chancen anmelden. André Fabre gewann die Hengste-Poule zum sechsten und der Altstar Peslier zum zweiten Mal.

Ted Voute als Sprecher von Prince Faisal meinte nach dem Rennen, das der Besitzer von Make Believe gemeinsam mit Godolphin Eigentümer von Belardo sei. Aus Respekt gegenüber Sheikh Mohammed könne er sich nicht vorstellen, das der Makfi-Sohn in den irischen 2000 Guineas versuchen würde gegen Belardo seinen zweiten Klassiker zu holen und von daher ein Start in den St.Palace Stakes während Royal Ascot die wahrscheinlichere Option sei. Auch ein Start im Prix du Jockey Club käme für den speedigen Hengst eher nicht in Frage.

 
      

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