Die schärfste Konkurrentin, Beholder, musste leider zwei Tage vor dem Clash mit dem US-Superstar American Pharoah im mit 5 Millionen US-Dollar dotierten Breeders‘ Cup Classic passen. So war der Dampf vor dem spektakulären Gruppe I-Event über 2000 Meter Dirt leider schon raus.
Allenfalls Founds Erfolg im „Turf“ im Rennen zuvor ließ kühne Optimisten noch darauf hoffen, dass Aidan O’Briens zweifacher Guineas-Sieger Gleneagles dem Pioneerof The Nile-Sohn aus dem Stall von Bob Baffert noch einen Strich durch die Classic-Rechnung und den krönenden Karriere-Abschluss machen würde. Doch American Pharoah machte unter Victor Espinoza kurzen Prozess mit seinen Gegnern. Start-Ziel galoppierte er die Konkurrenten in einer Art und Weise aus den Hufen, dass man sich wirklich fragen muss, wie dieser Wahnsinns-Hengst überhaupt zweimal in seiner Karriere verlieren konnte.
Keen Ice gelang dieses Kunststück Ende August beim letzten Auftritt des Triple Crown-Siegers in Saratoga, aber er hatte am Samstag nicht die geringste Chance und wurde Vierter. Zweiter wurde in respektvollem Abstand von sechseinhalb Längen der Riesen-Außenseiter Effinex. Der mit 57:10 erstaunlich kurz stehende Co-Favorit Honor Code wurde elf Längen hinter dem Sieger Dritter. Magere 17:10 auf Sieg gab es für die Pharoah-Fans.
Und was war mit der Coolmore-Hoffnung Gleneagles. Er fühlte sich sichtlich unwohl auf dem weichen Sand und wurde mit Ryan Moore abgeschlagen Letzter. Die Verantwortlichen von Coolmore hatten dennoch reichlich Grund sich zu freuen. Bereits vor Monaten hatten sie sich die Deckrechte am zukünftigen Stallion American Pharoah gesichert.











