Wieder Aidan O’Brien in den 2000 Guineas?

Am Samstag beginnt dann auch die klassische Saison – traditionell mit dem ersten Gruppe I-Flachrennen in England: Den mit 500.000 Pfund dotierten 2000 Guineas für die dreijährigen Hengste über 1609 Meter über die Rowley Mile von Newmarket. Erfolgreichster Trainer in der Geschichte des Rennens ist – wer sollte es auch anderes sein – der irische Startrainer Aidan O´Brien. Im vergangenen Jahr gewann er acht der zehn englischen und irischen Klassiker.

Er ist Titelverteidiger und sattelt gleich auch mal wieder zwei der vier Favoriten: Galileo-Sohn Gustav Klimt (Donnacha O´Brien) gewann im vorigen Juli in Newmarket Gruppe II und zeigte sich im April bei einem Listensieg bereits wieder mit eindreiviertel Länge Vorsprung  in Siegform.  Er steht am Wettmarkt noch vor seinem Trainingsgefährten Saxon Warrior (Seamie Heffernan), einem bei drei Stars ungeschlagenen Sohn des japanischen Champion-Sires Deep Impact, der bereits in Naas Gruppe II und dann Ende Oktober die Racing Post Trophy auf Toplevel für sich entscheiden konnte. Ryan Moore, der Stalljockey am O’Brien Quartier ist übrigens nicht in Newmarket. Er reitet am Samstag im Kentucky Derby.

Godolphin geht Charlie Applebys Masar unter William Buick an den Start, der Dritter im Prix Jean-Luc Lagardère von Chantilly am Arc-Sonntag war und danach den Breeders´ Cup Juvenile Turf für sich entschied. Diese Saison hat er schon wieder zwei Rennen im Bauch und siegte über Kurs und Distanz in den vorbereitenden Craven Stakes gegen ein kleines Feld wie er wollte – letztlich mit neun Längen Vorsprung. Käme der New Approach-Sohn aus dem O´Brien-Stall wäre er mit der Form wahrscheinlich haushoher Favorit, so notiert er hinter Gustav Klimt und vor Saxon Warrior bei rund 55:10. Viertes Pferd im zweistelligen Bereich ist Mark Johnstons für Hamdan Al Maktoum trainierter Frankel-Sohn Elarqam unter Jim Crowley, ein bei zwei Stars ungeschlagener Gruppe III-Sieger, der ebenso wie Saxon Warrier sein Saisondebüt geben wird (Zum Langzeitmarkt).

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