Den höchsten Zuschlag am ersten Tag der Sales & Racing-Auktion in Iffezheim gab es am Freitag bei Katalog-Nr. 72, einem von Torquator Tasso stammenden Jährlings-Hengst aus der Zucht des Gestüts Elsetal, der vom Gestüt Westerberg Consignment angeboten wurde. Der Hengst aus der auf Listenebene platzierten Tiziana (Touch Down) ist ein Halbbruder der auf Listenebene platzierten Taiora (Tai Chi).
Bei 100.000 Euro fiel der Hammer, Käufer des Hengstes war Liberty Racing Platin 2026. „Wir sind super zufrieden, dass wir ihn bekommen haben. Er war für uns das herausragende Pferd auf dieser Auktion. Er hat mit dem Gestüt Elsetal einen tollen Züchter, hat sich gut bewegt, ist ein typischer Torquator Tasso. Er war für uns das beste Angebot in Richtung Steher/Derby, er soll für Liberty Racing Platin 2026 laufen. Wir wollen noch ein Pferd in Deauville von einem Proven Sire kaufen. Es ist noch ein Anteil frei für Liberty Racing Platin 2026“, so Lars-Wilhelm Baumgarten von Liberty Racing.
„Ich bin sehr zufrieden, freue mich, dass er sicher in gute Hände kommt. Das war auch finanziell ein guter Verkauf. Er wäre auch ein Kaliber für die Jährlingsauktion im September gewesen, hatte sich damals aber eine kleine Verletzung zugezogen. Er war unter meinen Jährlingen immer einer der Besten“, so Züchter Dr. Reinhard Göhner vom Gestüt Elsetal.
Liberty Racing hatte sich zuvor auch von einem Pferd getrennt, denn der von Sarah Steinberg trainierte Dreijährige Abacus (Katalog-Nr.26), in diesem Jahr für Liberty Racing 2024 Platin Zwölfter im IDEE 157. Deutschen Derby, und zuletzt Dritter im Preis der Jährlingsauktion, ging für 36.000 Euro an Hajro Jusufovic und war damit der teuerste Zuschlag bei den Pferden in Training.
Bis über 50.000 Euro war es bei den Jährlingen auch bei den Katalog-Nummern 48 und 49 gegangen. Zunächst brachte der von Rubaiyat stammende Le Prince, ein vom Gestüt Karlshof gezogener, und angebotener Hengst aus der Loyalität, 52.000 Euro. Käufer war hier Thomas Jander. Für die von Space Blues stammende, von Isabell und Alfons Müller gezogene Stute Legacy Blues, die vom Gestüt Söderhof angeboten wurde, und als Tochter der Lutindi eine Halbschwester der Black Type-Pferde Lotterbov, Leona Playa, Larios und Lubiane ist, bezahlte Denis Cengiz 51.000 Euro.









