Jockey Talk | GaloppOnline

Jockey Talk

Mit William Mongil

Drei Jahre durfte er die weltber├╝hmten Farben des Aga Khan tragen, hatte einen der weltweit begehrtesten Jockey-Jobs ├╝berhaupt. Seit zwei Jahren reitet er nach der Zwischenstation Macau in Deutschland. Doch was f├╝r andere ein dramatischer Karriereknick gewesen w├Ąre, bedeutet f├╝r William Mongil alles andere als ein Tief.

Mit Andreas G├Âritz

GaloppOnline.de: Wann endet Ihre Lehrzeit? Hatten Sie mit einer so guten Entwicklung gerechnet?

G├Âritz: Am 8. Juli mache ich meine Pr├╝fung, dann sind die zwei Jahre vorbei. Es ist sogar noch besser gelaufen, als ich mir vorgestellt hatte. Bis jetzt war es auf alle F├Ąlle die richtige Entscheidung, Jockey zu werden. Ich hatte auch keine Pl├Ąne, etwas anderes zu machen.

GaloppOnline.de: 32 Rennen stehen in 2004 bislang auf Ihrem Konto. Was sind Ihre weiteren Ziele f├╝r diese Saison?

Mit Norman Richter

GaloppOnline.de: Hatten Sie mit einem so erfolgreichen Meeting gerechnet?

Richter: Ich war selbst ├╝berrascht. Es war das beste Meeting meiner Karriere. Das hatte ich nicht erwartet. Bei Bear King war ich allerdings sehr optimistisch. Seine M├╝nchener Leistung zuvor war schon riesig. Wenn er diese umsetzen w├╝rde, musste es eigentlich klappen. Da war ich mir ziemlich sicher.

GaloppOnline.de: Werden Sie weiterhin auf Bear King sitzen? Wie ist der Plan mit ihm?

Mit Paul Johnson

GaloppOnline.de: Gl├╝ckwunsch, Paul. Wann waren Sie sich des Sieges mit Barisan sicher?

Paul Johnson: (lachend) Sicher war ich mir schon eine Woche vor dem Rennen. Barisan war gl├Ąnzend drauf und hatte eine tolle Arbeit abgeliefert. Ich war ├╝berzeugt, dass schon ein ganz Guter kommen m├╝sste, um uns zu schlagen.

GaloppOnline.de: Wie ist Barisan zu beschreiben?

Mit Adrie de Vries

GaloppOnline.de: Vor f├╝nf, sechs Jahren, spielten sie nur eine Nebenrolle im deutschen Galopprennsport. Nun sind sie Nummer eins im Championat. Wie fanen Sie zum deutschen Rennsport?

Adrie de Vries: ÔÇ×Es ging in Holland immer mehr bergab, als ich anfing, da gab es noch dreimal in der Woche Rennen. In Schaesberg wurde veranstaltet, Duindigt hatte mittwochs und sonntags Rennen. Selbst die kleinen Rennen waren verh├Ąltnism├Ą├čig gut dotiert, nach heutiger W├Ąhrung rund 1500 Euro.

Mit Christian Czachary

GaloppOnline.de: Was sagt Ihnen das Datum 21. April?

Christian Czachary: Oh, da werden keine gute Erinnerungen wach, an dem Tag hat es mich vor einem Jahr in K├Âln verrissen. Damals bin ich auf Royal Fantasy schwer gest├╝rzt. W├Ąhrend die Stute sp├Ąter gro├če Karriere machte, machte ich den ├ärzten Arbeit. Gottseidank ist diese Zeit vor├╝ber.

GaloppOnline.de: Wie f├╝hlen Sie sich nach den ersten Rennen?

Christian Czachary: Ich bin topfit, f├╝hle mich einwandfrei, alles ist im gr├╝nen Bereich. Auch die Reha habe ich abgeschlossen.

Mit William Cahill

GaloppOnline.de: Wie war Ihre Zeit in Dubai?

Cahill: Ich habe im Urlaub ein Angebot als Arbeitsreiter bei Mazeem Kurdi bekommen, das ich am 1. November angenommen habe. Der Trainer hatte mehr Araber als Vollbl├╝ter im Stall. Arbeit gab es genug, so dass wir sieben Tage in der Woche heran mussten.

GaloppOnline.de: Sie waren fr├╝her schon einmal im Ausland?

Mit Torsten Mundry

GaloppOnline.de: Hallo, Torsten Mundry. Beim letzten Mal erreichten wir Sie im Gest├╝t Br├╝mmerhof. Ein Wiedersehen mit Bekannten oder mehr?

Torsten Mundry: Beides. Ich wollte einmal Guten Tag sagen in Soltau, habe mir dabei gleichzeitig einige Pferde angeschaut.

GaloppOnline.de: Das im Hinblick auf eine sp├Ątere Trainert├Ątigkeit?

Torsten Mundry:(lacht) Nein, so weit ist es noch nicht. Erst einmal bin ich Jockey und habe auch noch Riesenspa├č an dem Beruf. Was sp├Ąter kommt, kann man jetzt noch nicht wissen.

Mit Andreas Helfenbein

GaloppOnline.de: Sind Sie in Macau mit einer Club-Lizenz geritten?

Andreas Helfenbein: Nein, ich musste alles, wie Flug und Unterkunft, selbst tragen. Ich musste zudem f├╝r jeden einzelnen Ritt k├Ąmpfen, auch f├╝r die Morgenarbeit gab es kein Geld.

GaloppOnline.de: Sie haben inzwischen die ersten Ritte in Deutschland absolviert, haben Sie sich akklimatisiert?

Andreas Helfenbein: Ja. In jedem Fall habe ich mich wieder eingelebt. Ich bin wieder in Deutschland angekommen.

Mit Lennart Hammer-H.

GaloppOnline.de: Wie kam der Kontakt mit dem Stall Nercee zustande? Es handelt sich ja um ein eher ├╝berschaubares Lot...

Hammer-Hansen: Ich bin im vergangenen Jahr angesprochen worden. F├╝r Dave Richardson, bei dem die Pferde des Stalles Nercee stehen, habe ich schon oft geritten. Im Herbst habe ich f├╝r Nercee auch einige Rennen gewonnen. Man war offenbar recht zufrieden mit mir. Das Angebot aus Skandinavien hatte ich zwar schon, aber noch kein festes Engagement in Deutschland. Da haben wir uns geeinigt.

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de: Sie sind ohne einen Erfolg aus Singapur zur├╝ckgekehrt. Woran lag das?

Minarik: Ich habe 50mal geritten, war nur einmal Zweiter und f├╝nfmal platziert. Meine Pferde standen am Toto immer sehr hoch, oft sogar ├╝ber 1000:10. Ich musste alles selbst organisieren, habe viel f├╝r Lucky Stables geritten. H├Ątte Herr W├Âhler nicht den Kontakt f├╝r mich hergestellt, w├Ąre ich nach zwei Wochen schon zur├╝ck gewesen.

GaloppOnline.de: Bereuen Sie den Trip nach Singapur?

Mit Torsten Mundry

Galopponline.de: Nach gutem Hong Kong-Start warten Sie immer noch auf den ersten Saisonsieg.

Torsten Mundry: Ja, ich habe ihn mehrfach knapp verpasst, war einige Male platziert. Zweimal bin ich nach Zielfoto unterlegen, im Moment fehlt das n├Âtige Gl├╝ck.

Galopponline.de: Es ist nicht so leicht in Hong Kong, oder?

Mit Andreas G├Âritz

GaloppOnline.de: Sie haben eine fulminante Saison hingelegt. Haben Sie insgeheim damit gerechnet?

G├Âritz: Ich bin schon ├╝berrascht, wie es gelaufen ist. Mit sovielen Siegen (67) habe ich nicht gerechnet. Anfang des Jahres habe ich auf 50 Treffer gehofft, das w├Ąre dann schon eine richtig gute Saison gewesen. Ich habe auch ohne Pause geritten, war nur ├╝ber Weihnachten nicht dabei, bin sonst an fast jedem Renntag in den Sattel gestiegen. Ende Januar mache ich drei Wochen Urlaub, werde allerdings nach wie vor auch in dieser Zeit im Rennen reiten.

Mit Jiri Palik

GaloppOnline.de: Wie Sie es vorausgesagt haben, wird Andrasch Starke Champion, dominierte ziemlich eindeutig. Das hat sie also nicht ├╝berrascht?

Jiri Palik: In keinster Weise. Andrasch Starke steht bei uns klar heraus, er ist f├╝r mich mit Abstand die Nummer eins.

GaloppOnline.de: Wenn in einigen Tagen Bilanz gezogen wird, werden rund 80 Saisonsiege auf ihrem Konto stehen, rund 700 Mal waren Sie im Einsatz. Gibt es da noch einen Grund zu klagen?

Mit Pascal van De Keere

GaloppOnline.de: Welche Bedeutung hatte der erste Sieg f├╝r Sie? Kam der Treffer auch f├╝r Sie ├╝berraschend?

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de: Sie treten in K├╝rze ein mehrmonatiges Engagement in Singapur an. Wann geht der Trip los?

Minarik: Ich fliege am n├Ąchsten Donnerstag, habe eine Lizenz ab dem 1. Dezember. Mein erster Renntag ist der 5. Dezember. Ich wei├č nicht, ob ich da schon Ritte habe. Es sind in Singapur nur f├╝nf Renntage im Monat. Ich habe eine Lizenz bis zum 1. M├Ąrz f├╝r insgesamt 15 Renntage.

GaloppOnline.de: Wie kamen Sie an die Lizenz? Wie sind Ihre Kontakte dort?

Mit Arnaud Bouleau

Wie im Vorjahr wird Arnaud Bouleau ├╝ber Winter in w├Ąrmeren Gefilden reiten. Doch diesmal soll es im Fr├╝hjahr keine R├╝ckkehr nach Deutschland mehr geben. Auf den 26-j├Ąhrigen, in Riem t├Ątigen Jockey wartet zun├Ąchst ein Engagement in Katar, dann ein Aufenthalt in Mauritius.

GaloppOnline: Wann beginnt das Unternehmen Asien?

Mit Szymon Jadwiszczak

GaloppOnline.de: Herr Jadwiszczak, Gratulation zu Ihren Siegen in M├╝nchen.

Szymon Jadwiszczak: Danke, dass war mein bisher gr├Â├čter Tag in Deutschland. Drei Siege bei einer Veranstaltung, das ist mir noch nie gelungen. Auch noch kein Listentreffer. Ich habe allerdings vor zwei jahren in K├Âln mit Filippa schon einmal ein hochdotiertes Stutenrennen gewonnen.

GaloppOnline.de: Hatten Sie mit dem Sieg von Morbidezza gerechnet?

Mit Andreas G├Âritz

GaloppOnline.de: 457 Ritte, 58 Siege in dieser Saison. Wie sieht Ihr Fazit aus?

G├Âritz: Nat├╝rlich bin ich damit zufrieden. Das ist f├╝r mich sehr positiv.

GaloppOnline.de: Ist die Arbeit mit Andreas Sch├╝tz ausschlaggebend f├╝r Ihre Erfolge?

G├Âritz: Die Zusammenarbeit hier im Stall ist sehr zufrieden stellend. Es arbeiten sehr gute Leute hier, und Andreas Sch├╝tz ist ein guter Trainer.

GaloppOnline.de: Wie sieht denn ein Arbeitstag bei Ihnen aus?

Mit Christophe Soumillon

GaloppOnline:

Sie reiten den gro├čen Arc-Favoriten. Ist die Favoritenrolle berechtigt?

Christophe Soumillon:

Ja, voll und ganz. Ich glaube, dass ich auf dem besten Pferd im ganzen Feld sitze und das ich am Sonntag den Arc gewinnen werde. Dalakhani ist so gut drauf, dass ich wirklich entspannt ins Rennen gehe.

GaloppOnline:

Also herrscht nicht besondere Spannung oder Nervosit├Ąt?

Christophe Soumillon:

Mit Torsten Mundry

GaloppOnline.de: Geht mit dem Engagement in Hong Kong ein Traum f├╝r Sie in Erf├╝llung?

Mundry: Das war schon immer bei mir im Hinterkopf und so etwas wie ein kleiner Traum. Dass es jetzt so geklappt hat, ist nat├╝rlich optimal. Solch eine Chance muss man nutzen. Gerade in solch einer schwierigen zeit f├╝r den deutschen Turf. Ich musste dieses Jahr um meine Fremdritte sehr k├Ąmpfen. Und f├╝r zwei Ritte am Mittwoch beispielsweise aus G├╝tersloh anzureisen, lohnt sich kaum. Da zahlt man fast noch drauf.

GaloppOnline.de: Wie lange k├Ânnen Sie denn bleiben?

Mit Alessandro Schikora

GaloppOnline.de Wie lange werden Sie in Macau bleiben?

Schikora: Ich fliege am Freitag, werde am Dienstag zum ersten Mal in der Arbeit reiten. Am 20. September wird mein erster Renntag sein. Ich vergangenen Jahr hatte ich gleich zu Anfang acht Ritte und konnte ein Rennen gewinnen. Besser konnte es damals nicht losgehen. Meine Lizenz gilt erst einmal f├╝r drei Monate. Wenn es gut l├Ąuft, kann ich mir eine Verl├Ąngerung gut vorstellen.

GaloppOnline.de Wann kam dieses Engagement zustande?

Mit Andrasch Starke

GaloppOnline.de: Sie haben 2003 einen Superlauf, in K├╝rze d├╝rften Sie den 100. Saisonsieger reiten, ein weiteres Championat scheint vorprogrammiert?

A. Starke: Ein Championat ist f├╝r mich sehr wichtig. Es l├Ąuft in der Tat sehr gut, bleibe ich gesund, werde ich mein 5. Championat schaffen.

GaloppOnline.de:Wer oder was treibt sie an?

Mit Melanie Sauer

GaloppOnline.de: Insgesamt haben Sie bislang 18 A-Siege erzielen k├Ânnen. Alleine vier davon w├Ąhrend der Zeit in Bad Harzburg. Das war sicher ein tolles Meeting f├╝r Sie.

Melanie Sauer: Ja, so etwas habe ich noch nie erlebt, das war weltklasse. Vieles lief f├╝r mich wie am Schn├╝rchen. So kann es weitergehen.

GaloppOnline.de: Drei Ihrer vier Harzburger Erfolge fielen f├╝r Trainerin Elfi Schnakenberg aus, die mit elf Siegen eine sensationelles Meeting hinlegte. Wie kam es zu den Ritten?

Mit Hubertus Fanelsa

Alternative S├Ątze als Anreisser:
ÔÇ×Die Kunst des Managements ist eine optimale Abfolge von Starts und Pausen.ÔÇť
ÔÇ×Meine Maxime besteht darin, f├╝r jeden Besitzer das optimale Ergebnis zu erreichen.ÔÇť

Mit Jean-Pierre Carvalho

GaloppOnline.de:Herr Carvalho, Sie haben mit vier Siegen ein erfolgreiches Derbymeeting absolviert, waren am Derbytag allerdings in Krefeld aktiv, fuhren dort auch drei Siege ein. Wie kommt es zu dieser wirklich guten Form?

Jean-Pierre Carvalho: Das ist eine gute Frage, die ich so gar nicht beantworten kann. Bei Mario Hofer bekomme ich viel Chancen, aber auch mit den Fremdritten bin ich derzeit vollkommen zufrieden, alles l├Ąuft wirklich prima.

Mit Stanley Chin

GaloppOnline.de: Ihr Comeback nach der langen Pause ist fulminant. Hatten Sie sich das so vorgestellt?

Chin: Es ist phantastisch, soviel Unterst├╝tzung von den verschiedensten Trainern und Besitzern zu bekommen. F├╝r mich ist ein Traum in Erf├╝llung gegangen.

GaloppOnline.de: Welche Bedeutung hat Deutschland f├╝r Sie? Sie sind inzwischen ja fast jede Woche hier aktiv?

Chin: Ich liebe es, in Deutschland zu reiten. Die Leute hier sind ausgesprochen freundlich mir gegen├╝ber. Und ich genie├če es, auf den Bahnen in den Sattel zu steigen.

Mit Andreas<br>Suborics

GaloppOnline.de: Gratulation Herr Suborics, hinter Ihnen liegt ein erfolgreiches Wochenende in Italien.

Andreas Suborics: Ja, Mailand war nat├╝rlich genial. Ein Gruppe I-und ein Gruppe II-Rennen an einem Tag zu gewinnen, ist nicht allt├Ąglich und z├Ąhlt sicher zu den Highlights meiner Karriere.

GaloppOnline.de: Da war allerdings doch nach das Rennen mit Prima.

Mit Gary<br>Hind

GaloppOnline.de:
Wie kam es zu Ihrem Engagement als Stalljockey bei Erika M├Ąder?

Mit Alessandro<br>Schikora

GaloppOnline.de:
Hallo, Herr Schikora, wir h├Âren im Hintergrund Ger├Ąusche. Sind Sie beim Werkeln?

Alessandro Schikora:
Das ist richtig, ich bin gerade beim D├╝beln. Selbst ist der Mann, ich kann so etwas.

GaloppOnline.de:
Dann haben Sie sich schon wieder in Deutschland eingelebt?

Alessandro Schikora:
Ja, das kann man sagen, nur die K├Ąlte macht zu schaffen.

GaloppOnline.de:
Wie sind Sie mit den derzeit herrschenden Temperaturen klar gekommen?

Mit Andrasch<br>Starke

GaloppOnline.de:
Mit einer Niederlage von Aolus am Sonntag hatte kaum jemand gerechnet. Wie sehen Sie das Rennen r├╝ckblickend?

Andrasch Starke:
Aolus hatte vorher ein Sieglosenrennen und zwei Altersgewichtsrennen gewonnen und kam aus einer Pause. Da war das Laufen schon in Ordnung. Eine gewisse Entt├Ąuschung war sicherlich da, aber es war sein erster Start auf dieser Ebene. Ich hatte auch nicht gedacht, dass er auf und davon gehen w├╝rde.

Mit Torsten<br>Mundry

GaloppOnline.de:
Hallo Torsten, wo erreichen wir Sie jetzt?

Torsten Mundry:
Ich bin zusammen mit meiner Lebensgef├Ąhrtin Anja Heigwer gerade in Kirchberg bei Kitzb├╝hel in ├ľsterreich bis zum Wochenende zum Skifahren. Es herrscht bestes Wetter, es gibt tollen Schnee, so dass hervorragende Stimmung herrscht.

GaloppOnline.de:
War der Urlaub unbedingt notwendig?

Mit Jiri<br>Palik

GaloppOnline.de:
Nach einem Monat haben Sie bereits 21 Rennen gewonnen. Ist jetzt das Jockey-Championat das erkl├Ąrte Ziel?

Jiri Palik:
Die Saison ist doch gerade erst einmal einen Monat alt. Sicher sind 21 Siege ein gutes Polster, doch entschieden ist noch l├Ąngst nichts.

GaloppOnline.de:
Diese Zahl m├╝ssen die stets als Champions gehandelten Starke, Suborics oder Mundry aber erst einmal erzielen.

Mit Eve<br>Meutzner

GaloppOnline.de:
14 Siege, davon drei an einem Tag, im letzten Dezember, mit dieser Ausbeute m├╝ssten Sie im vergangenen Jahr eigentlich zufrieden gewesen sein?

Eve Meutzner:
Das kann man wohl sagen. Der letzte Dezember-Sonntag, das war sicherlich mein Tag. Und im Endeffekt war ich hinter Hana Mouchova zweitbeste Profireiterin in Deutschland. Das ist schon etwas.

GaloppOnline.de:
Danach sah es in ihrer Karriere lange nicht aus.

Mit Michelle<br>Mayer

GaloppOnline.de:
War der Gewinn der Perlenkette in Neuss der bislang gr├Â├čte Erfolg der Karriere?

Michelle Mayer:
Das kann man bejahen. Immerhin ist es der erste Titel, wenn man ├╝berhaupt so sagen kann, den ich errungen habe. Der Tag wird ewig in Erinnerung bleiben.

GaloppOnline.de:
Was bedeutet die Perlenkette f├╝r Sie? Ein Schmuckst├╝ck oder eine reiterliche Auszeichnung?

Mit Jose<br>Silverio

GaloppOnline.de:
F├╝nf Tage Sperre wegen ├╝berm├Ą├čigen Peitschengebrauchs. Ihnen d├╝rfte das Weihnachtsfest verdorben sein?

Jose Silverio:
Das kann man wohl sagen. Die f├╝nf Tage Sperre empfinde ich als zu hoch, ich will mich dagegen zur Wehr setzen.

GaloppOnline.de:
Abgesehen davon, d├╝rfen Sie mit den vergangenen Wochen doch zufrieden sein?

Jose Silverio:
Das stimmt, ich will mich ja auch nicht beklagen. Ich bin schlie├člich noch ein Neuling auf den westdeutschen Bahnen.

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