Jockey Talk

Mit Andrasch<br>Starke

GaloppOnline.de:
Was bedeutet dieser Derby-Sieg für Sie, verglichen mit den vorherigen auf Robertico und Samum?

Andrasch Starke:
Der erste war mein schönster Derby-Sieg. Der jetzige war der wichtigste, gerade zu dieser Zeit. Für mich eine sehr emotionale Angelegenheit.

GaloppOnline.de:
Hatten Sie im Vorfeld mit einer solchen Vorstellung gerechnet?

(17.07.2002)

Mit Andrasch<br>Starke

GaloppOnline.de:
Zwei Jahre nach Samum haben Sie erneut das Derby gewonnen. Lässt sich Next Desert mit Samum vergleichen?

Andrasch Starke:
Er hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Samum, aber um einen Vergleich zu wagen, ist es jetzt noch zu früh. Da muss man noch etwas abwarten. Parallelen gibt es in jedem Fall.

GaloppOnline.de:
Wie hat sich das Rennen für Sie entwickelt? Wann waren Sie sich Ihrer Sache sicher?

(08.07.2002)

Mit L. Hammer-<br>Hansen

GaloppOnline.de:
Sie verbrachten im Winter einige Zeit in Hong Kong. Was lässt sich über diese Metropole des Galopprennsports sagen? Was haben sie dort gelernt?

Lennart Hammer-Hansen:
Alle Erfahrungen, die man im Ausland macht, bringen einen als Jockey weiter. Aber gerade in Hong Kong konnte ich viel profitieren. Das Business ist dort knallhart. Alle Weltklasse-Jockeys reiten und in den Rennen kannst du Dir viel abschauen und lernen. Selbst in der Arbeit wird fast immer die Zeit genommen. Ich habe dadurch ein besseres Timing bekommen

(14.06.2002)

Mit Eduardo<br>Pedroza

GaloppOnline.de:
Wie sind Sie an den Ritt auf Portella gekommen?

Eduardo Pedroza:
Am Montag vor einer Woche klingelte bei mir das Telefon. Andreas Suborics rief mich an, hat mich über die Verletzung von Paul Johnson informiert. Subi hat mir geraten, einmal bei Andreas Löwe anzurufen. Vielleicht könnte ich dann Portella im Henkel-Rennen reiten.

GaloppOnline.de:
Haben Sie sofort grünes Licht bekommen?

(22.05.2002)

Mit Andre<br>Best

GaloppOnline.de::
Aktuell läuft es bei Ihnen sehr gut. Wie sind ihre Ziele für die Saison 2002?

Andre Best:
Ich hoffe, dass ich in dem Stil, in dem ich angefangen habe, auch weitermachen kann und dieser Lauf ein wenig anhält. Ich wünsche mir auch, dass ich dieses Jahr mal ohne Zwischenfälle durchreiten kann. In den letzten drei Jahren war das ja nicht der Fall. Zuerst habe ich zwei Unfalle gehabt und dann in der letzten Saison die Sperre. Ziel ist es also, ein Jahr durchzureiten und noch möglichst viele Erfolge zu sammeln.

(29.04.2002)

Mit Terry Hellier

Montagmorgen, 10.45 Uhr. Wenn für andere die Woche gerade erst beginnt, haben andere bereits den ersten Arbeitstag bereits hinter sich. Wie bei vielen Jockeys. Für einen Sattelkünstler war dieser Montag zwar ebenfalls um diese Zeit beendet, es war aber alles andere als ein gewöhnlicher Tag für Terry Hellier. An jenem 8. April begann sein Engagement am Stall von Andreas Schütz, hier ritt er erstmals vier Lots.

(09.04.2002)

Mit Marco<br>Monteriso

GaloppOnline.de:
Sie sind jetzt seit wenigen Wochen in Deutschland. Wie ist ihr erster Eindruck?

Marco Monteriso:
Ich habe mich in der kurzen Zeit schon ganz gut eingelebt. Deutschland ist natürlich nur schwer mit Italien zu vergleichen und die Menschen haben eine andere Mentalität. Man ist hier nicht ganz so offen wie bei uns zu Hause. Ich bin aber sehr gut empfangen worden und viele Leute sind sehr hilfsbereit. Leider ist das Essen nicht ganz dasselbe wie in Italien.

(12.03.2002)

Mit Peter<br>Braem

München oder Krefeld? Zwei Orte, zwei Rennbahnen, zwei Chancen. Wie soll man sich entscheiden? Eine schwierige Angelegenheit, auch und gerade für einen Jockey, der sowohl Stalljockey bei Wolfgang Figge, als auch bevirzugter Reiter am Quartier von Erika Mäder werden konnte. Für Peter Braem wurde es eine Art Vabanque-Spiel. Nach Zusagen bei Figge sprang er letztlich doch ab, gab dem Mäder-Engagement den Vorzug. Der Belgier bereichert seither die NRW-Jockey-Szene. Michael Hähn sprach mit ihm.

GaloppOnline.de:
Wie ist die Arbeitsatmosphäre am Mäder-Stall?

(06.02.2002)

Mit Torsten<br>Mundry

GaloppOnline.de:
Die Saison 2001 war aus rennsportlicher Sicht sicherlich nicht das Jahr des Torsten Mundry?

Torsten Mundry:
Das kann man wohl so sehen. Nach dem Kreuzbandriss musste ich bis Hamburg pausieren. Aber auch zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht hundertprozentig fit, das war erst im Herbst der Fall. Ich habe hart daran arbeiten müssen. Man sieht es ja auch bei Leistungssportlern in anderen Fakultäten. Ein halbes Jahr benötigt man schon, um nach einem Kreuzbandriss wieder hundertprozentig fit zu sein.

(23.01.2002)

Mit Jozef<br>Bojko

GaloppOnline.de:
Sie kehren Deutschland für vier Wochen den Rücken und machen Urlaub. Wohin geht die Reise?

Jozef Bojko:
Ich fliege nach Miami in Florida, will dort vier Wochen verbringen und hoffe darauf, auf der Rennbahn Gulfstream Park auch in Rennen reiten zu können.

GaloppOnline.de:
Ist das nun Urlaub oder ein Arbeitsurlaub?

Jozef Bojko:
Mein erklärtes Ziel ist natürlich, Rennen zu reiten. Und wie es derzeit aussieht, stehen die Chancen dafür auch nicht schlecht.

(08.01.2002)

Mit Norman Richter

GaloppOnline.de:
Wie sieht die Rolle von Norman Richter im Jahr 2002 im deutschen Turf aus?

Norman Richter:
Ich bleibe bei Andreas Schütz. Andreas wird zwar keinen festen zweiten Mann hinter Andrasch Starke haben. Allerdings werde ich wohl schon meistens die zweite Farbe reiten, wenn Andrasch woanders ist.

GaloppOnline.de:
Ist diese Situation für Sie zufriedenstellend?

Norman Richter:
Eigentlich schon, gerade an einem so großen Stall. Momentan habe ich keinen Grund, zu klagen.

(15.12.2001)

Mit Filip Minarik

GaloppOnline.de:
Sie sind zweiter Jockey am Schiergen-Stall. Ist eine solche Position nicht komfortabel? Man hat keine Entscheidungs-Probleme zwischen Pferden und reitet doch oft gute Galopper im
Rennen.

Filip Minarik:
Genauso sehe ich das auch. Der Job, den ich aktuell habe, ist super und ich bin sehr zufrieden damit. Es gibt sehr viele gute Pferde in unserem Stall und man hat in meiner Position nicht den Druck eines ersten Mannes. So kann man lockerer arbeiten und befreiter reiten. Der Job macht mir sehr viel Spaß und das ist wirklich wichtig.

(15.11.2001)

Mit Andreas Boschert

GaloppOnline.de:
Sie treten im kommenden Jahr einen neuen Job an, bei Andreas Wöhler in Bremen als Jockey der Pferde des Gestüts Ittlingen. Wie sieht eine typische Boschert- Woche im kommenden Jahr aus?
Andreas Boschert:

(15.10.2001)

Mit Christian Czachary

<b>GaloppOnline.de:</b>
Sie haben Ihren Durchbruch 2000 in Baden-Baden geschafft. Wie war das damals?

<b>Christian Czachary:</b>
Das kam alles sehr überraschend und natürlich auch sehr schnell. Auf einmal waren diese drei Listensiege da und das war sensationell. Bei Duke D'Alba hatte ich eigentlich schon vorher richtig Mumm. Ich habe auch die Abschlußarbeit geritten und mir Chancen ausgerechnet. Aber die anderen zwei Treffer waren richtige Überraschungssiege. Mit Passimo und mit Lisieux.

(15.10.2001)

Mit Lennart Hammer-Hansen

<b>GaloppOnline.de:</b>
Sie sind Däne und reiten seit vielen Jahren in Deutschland. Wie sind Sie damals nach hier gekommen?

(15.09.2001)

Mit Andreas<br>Helfenbein

GaloppOnline.de:
Wie fühlt man sich nach so einer Zeit von Licht und Schatten?

Andreas Helfenbein:
Ich bin natürlich immer noch leicht enttäuscht und wollte mir nach der Winterkönigin eine Auszeit nehmen. Aber Herr Steinmetz hat noch ein paar Starter im Ausland und mich gebeten, bis Ende des Jahres deswegen noch zu reiten. Und ich möchte ihn natürlich nicht im Stich lassen. Am 1. November nehme ich mir dann aber wirklich die Auszeit und überlege, ob ich weiter reiten werde.

(15.09.2001)

Mit Torsten Mundry

GaloppOnline.de:
Was macht Ihr Knie nach dem Kreuzbandriss? Wie weit glauben Sie, dass es schon wiederhergestellt ist?

(15.08.2001)

Mit Andreas Suborics

GaloppOnline.de:
Wie fühlt man sich, wenn der Derbyfavorit abgemeldet wird?

(15.07.2001)

Mit Jimmy Quinn

GaloppOnline.de:
Fangen wir mit der wahrscheinlich zukunftsweisenden Frage an: Wie lange bleiben sie in Deutschland?

Jimmy Quinn:
Ich bleibe, so lange ich einen Job habe, so lange sie mich wollen. Ich bin sehr glücklich hier in Deutschland ich habe ein sehr gutes Team. Peter Schiergen ist ein wirklich guter Mann. Alle halten zusammen, was ich unheimlich toll finde. Ich bleibe also, so lange wie sie mich wollen.

GaloppOnline.de:
Also auch, wenn es 10 Jahre sind?

Jimmy Quinn:
Ja, auch wenn es 10 Jahre sind.

(15.06.2001)

Mit Andreas Suborics

GaloppOnline.de:
Aus aktuellem Anlaß erst einmal einige Fragen zu Ihrem aktuellen Amerika-Engagement. Wie kam es zu diesem Deal mit Frank Stronach?

Andreas Suborics:
Ich habe ihn in Dubai getroffen. Er ist über die Kronenzeitung, eine sehr große Zeitung in Österreich, auf mich aufmerksam geworden. In der Zeitung war nach meinen Erfolgen eine Doppelseite über mich und die Erfolge. Ein Journalist hat Stronach dann auf mich aufmerksam gemacht. Dann hat er mich angerufen.

(15.05.2001)

Mit Andrasch Starke

Andrasch Starke hat nach seinem Titel-Hattrick in Deutschland über Winter auch Hong Kong im Sturm erobert. In Fernost hat er mit 7 Siegen und mehreren Platzierungen auch ein internationales Ausrufezeichen gesetzt. Seit März ist Deutschlands Ausnahmejockey wieder in Rennsätteln hierzulande unterwegs. GaloppOnline.de sprach mit Starke über sein Erfolgsrezept, die Ziele und auch die Schwächen des Champions.

GaloppOnline.de:
Sie reiten von Erfolg zu Erfolg auf sehr hohem Level. Gibt es ein Andrasch Starke - Geheimrezept?

(15.04.2001)

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