Pierre-Charles Boudot am Samstag wieder in Frankreich im Einsatz

Nach mehr als fünf Jahren Pause kehrt Pierre-Charles Boudot am Samstag in den französischen Rennsattel zurück. Der Franzose, der 2019 mit dem von André Fabre trainierten Waldgeist in den Farben des Gestüts Ammerland den Prix de l’Arc de Triomphe gewinnen konnte, wird erstmals seit dem Entzug seiner Lizenz wieder in Frankreich reiten.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die gegen Boudot erhobenen Vorwürfe endgültig eingestellt wurden. Damit ist der Weg für seine Rückkehr auf die Rennbahn frei. Nachdem er die notwendigen medizinischen Untersuchungen absolviert hat, soll Boudot am Samstag in Compiègne für seinen Schwager Mickaël Seror den Ritt auf Messenger de Faust übernehmen. Der Wallach wurde eigens für diesen Start nachgenannt und steht im Teilbesitz seiner Schwester und Mutter.

Auch am Sonntag dürfte Boudot bereits wieder im Einsatz sein. Nach Angaben seines Managers Hervé Naggar, der dies in den sozialen Medien bekanntgab, sind weitere Ritte am Tag des Prix de Diane geplant. Damit endet für den einstigen Starjockey eine lange Zwangspause. Diese wurde teilweise durch Ritte in Katar unterbrochen. Dort hatte er zwischenzeitlich für einzelne Tage Lizenzen erhalten.

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