Paris – Mons – Paris – Marseille – Paris: 1900 Kilometer für sechs Ritte

Am 31. Januar hat Esther Ruth Weißmeier ihren ersten Sieg für ihren Chef Andre Fabre erzielt. Mit Annabel’s Ghost gewann sie in Chantilly nach einem starken Ritt ein Handicap der Klasse 3. Seitdem hat sie erst einen weiteren Ritt in ihrer Wahlheimat ausgeführt, was natürlich auch ihrem Job als in erster Linie Arbeitsreiterin am Stall des französischen Star-Trainers geschuldet ist.

Die nächsten Chancen auf einen Sieg bieten sich ihr am heutigen Montag. Wenn auch nicht für ihren Boss steigt die 29-jährige diesmal im belgischen Mons viermal in den Sattel, ehe sie am morgigen Dienstag auch in Marseille im Einsatz ist. Am Mittwoch kehrt sie dann erst einmal wieder in den Alltag zurück.

Alles nichts Besonderes. Stimmt, doch spiegelt dieses Beispiel einmal mehr sehr gut den alles andere als stressfreien Alltag eines Jockeys wieder und ist in Gänze auf jeden Fall eine Erwähnung wert.

Heute Morgen um 7.00 Uhr mit dem Auto von Paris nach Mons (250 Km) und nach dem Renntag wieder zurück. Dann mit dem Flieger nach Nizza (Luftlinie um die 700 Km). Das Ganze dann, nach dem Marseille-Renntag, auch wieder in die andere Richtung, um mittwochs um 7.00 Uhr wieder pünktlich die Arbeit am Fabre-Stall aufzunehmen. Alles in allem rund 1900 zurückgelegte Kilometer innerhalb von gut 35 Stunden für sechs Ritte. Kein schlechtes Pensum!

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