Jockey Pierre-Charles Boudot, seit 2021 wegen zweier Beschwerden belastet (eine eingestellt, eine war vor dem Schwurgericht), ist laut Informationen, die der Paris Turf vorliegen, von allen Vorwürfen entlastet worden.
„Nach fünf Jahren Ermittlungen und einem langwierigen Gerichtsverfahren wurde der Jockey Pierre-Charles Boudot unseren Informationen zufolge am Freitag, dem 5. Mai 2026, enlastet. Er dürfte bald wieder an den Start gehen können“, schreibt die Paris Turf.
Boudot könnte demnach wieder eine Lizenz bei France Galop beantragen. Durchaus möglich, dass er bereits zum Prix de Diane-Renntag am 14. Juni wieder in den Sattel steigen wird. „Sein langjähriger Agent Hervé Naggar veröffentlichte auf X einen ebenso nüchternen wie deutlichen Tweet, auf den Edouard de Rothschild, ehemaliger Präsident von France Galop, mit einem „Endlich“ und drei Daumen-hoch-Emojis antwortete“, schreibt die Paris Turf weiter.
„Das Berufungsgericht von Amiens hat in beiden Fällen, in denen gegen den Jockey im April 2021 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden waren, die Einstellung des Verfahrens verfügt“, heißt es hierzu im Jour de Galop.
Florence Godillière, die Anwältin von Pierre-Charles Boudot, erklärte: „Nach fünf Jahren Ermittlungen hat die Justiz Herrn Pierre Charles Boudot von allen Vorwürfen entlastet. Das Berufungsgericht von Amiens hat eine ausführlich begründete Einstellung des Verfahrens verkündet. Nachdem er mehrere Jahre lang von den Rennbahnen ferngehalten wurde, kann einer der größten Jockeys der Welt nun endlich wieder arbeiten. Wir haben stets dafür gekämpft, dass seine Unschuld anerkannt wird – nun ist es endlich so weit.“
In den beiden vergangenen Saisons ritt Boudot bereits in Katar, was durchaus zu Spannungen zwischen Frankreich und Katar geführt hatte.












