Eine ungewöhnliche Rückkehr: Christophe Soumillon wird am Freitag, 13. März, in Enghien wieder als Fahrer im Trabrennsport antreten. Der belgische Top-Jockey hat seit mehr als sieben Jahren kein Trabrennen mehr gefahren.
Soumillon hat sieben Siege als Amateurfahrer, darunter zwei in Vincennes. Sein letzter Einsatz im Sulky war im Januar 2019, als er in Cagnes-sur-Mer erfolgreich war.
In Enghien wird er Kannabis Jeloca steuern, einen von Adrien Ernault trainierten Wallach. Die Fahrt erfolgt auf Wunsch der Besitzerfamilie Goetz, mit der Soumillon freundschaftlich verbunden ist. „Sie fragten mich, ob ich meine Lizenz noch einmal aktiviere, um dieses gute Pferd zu fahren“, erklärte der Jockey. In den vergangenen Jahren sei dafür schlicht keine Zeit gewesen.
Ganz frei ist sein Terminkalender allerdings nicht: Am selben Tag finden auch Galopprennen in Fontainebleau statt. Da die Trabprüfung in Enghien jedoch spät im Programm angesetzt ist, dürfte sich der Abstecher organisatorisch einrichten lassen.
Mit sechs Siegen aus den letzten acht Starts reist Kannabis Jeloca zudem in starker Form an – zuletzt gewann der Ernault-Schützling in Saint-Galmier. Damit verspricht Soumillons kurzer Ausflug in den Sulky gleich sportliche (und wetttechnische) Perspektive.













