Beim Breeders‘ Cup-Meeting – Tiffanys letzter Start

Im Dezember soll die von Sir Mark Prescott trainierte Tiffany bei Tattersalls unter den Hammer kommen, doch zuvor steht noch ein letztes Rennen für die Sechsjährige an.

In diesem Jahr gelang ihr nach mehreren Platzierungen auf Gruppe I-Ebene endlich der so sehr ersehnte Sieg auf höchster Ebene und das auf deutschem Boden im Großen Preis von Berlin. Anschließend war sie im Kentucky Turf Cup in den USA erfolgreich, schlug da den amtierenden Breeders‘ Cup Turf-Sieger Ethical Diamond.

Die Besitzer Elite Racing Club wissen wie es ist, das letzte Rennen beim Breeders‘ Cup zu bestreiten, denn 2017 trat in ihren Farben die mehrfache Gruppe I-Siegerin Marsha im Turf Sprint in Del Mar an, wurde Sechste.

Jockey Luke Morris glaubt, dass Tiffany noch ein letztes Mal siegen kann: „Sie war in der zweiten Saisonhälfte eine echte Offenbarung. Man hat ihr Trainingsprogramm leicht angepasst, und das hat sich wirklich ausgezahlt. Sie sieht großartig aus, und da sie nun Selbstvertrauen getankt hat, wird sie das hoffentlich weiter nach vorne tragen.“

Morris weiter: „Im Vergleich zu einigen ihrer Konkurrenten dort hatte sie eine relativ leichte Saison, und wir drücken die Daumen, dass sie ein großartiges Rennen laufen kann. Vor einigen Jahren waren wir mit Marsha für dieselben Besitzer beim Breeders’ Cup, und sie hat sich dort wacker geschlagen – hoffentlich kann Tiffany ebenfalls eine beeindruckende Leistung zeigen.“

Morris ist noch nie in Keeneland geritten, aber er kennt Tiffany am besten, denn er saß bei allen 19 Karrierestarts und damit bei allen neun Siegen der Stute im Sattel. „Ich denke, sie wird gut mit Keeneland zurechtkommen, und sie war schon in ganz Europa und in Amerika unterwegs – nichts bringt sie aus der Ruhe. Das ist einer der Gründe, warum wir zuvor zuversichtlich nach Amerika gereist sind, denn sie ist sehr unkompliziert und hat sich auch auf ihren Reisen durch ganz Europa nie aus der Ruhe bringen lassen. Außerdem hat sie immer eine beachtliche Leistung gezeigt, egal wo sie an den Start ging. Ich bin zwar noch nie zuvor in Keeneland geritten, aber die Rennbahn sieht nach einer sehr überschaubaren Strecke im amerikanischen Stil aus, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihr irgendwelche Probleme bereiten wird.“

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