Im das neue welle Auftaktrennen begann der Sonntagrenntag in Iffezheim, der letzte der dortigen Rennsaison, mit dem erwarteten Favoritensieg zur Quote von 1,8:1.
Die gelb-schwarzen Fährhofer Rennfarben leuchteten bei den Youngstern durch den zwei Jahre alten Mehmas-Sohn Mystical, der auf der 1400 Meter-Strecke am Ende locker gewann, sich gegen den dänischen Gast Space Memory und Nevado durchsetzte.
Martin Seidl ritt in der Geraden nur mit den Händen, wusste, was er unter sich hatte: „Ein tolles Pferd, wird auf Dauer aber weitere Wege brauchen, deswegen war ich mir auch sicher, dass ich da noch hinkomme.“ Andreas Suborics ist der Trainer des Siegers, der beim Einstand in Iffezheim nach schwachem Start Dritter war einen Platz hinter dem Leisten-Memorial-Sieger Karlos. Diese Leistung machte den Hengst dann hier auch zum Favoriten. Der Coach nach dem Rennen: „Den Boden kann er zum Glück, das hat man gesehen, die Strecke war zu kurz, er hat das mit seiner Klasse gelöst. Das wird ein sehr guter Dreijähriger, er wäre jetzt wohl auf 2000 Meter schon am besten aufgehoben.“
Indes kann Mystical durchaus auch in diesem Jahr noch mal laufen, er besitzt eine Nennung für das Ratibor-Rennen. „Wir schauen mal, wie er nach Hause kommt“, so Suborics über den Sieger, der in Gemeinschaft von Fährhof und den Flaxman Stables gezogen wurde.
Martin Seidl zum Sieg in den ehrwürdigen Fährhofer Farben: „Neben Röttgen ist das eine zweite Lieblingsfarbe, es ist toll dafür zu gewinnen, so oft reite ich Fährhofer ja nicht mehr.“
Der Dritte Nevado lief erstmals für Neubesitzer Kurt Fekonja, der den Nerik-Hengst am Freitag bei der BBAG Auktion für 28.000 ersteigert hatte vom Stall Nizza. Der erste Sieg ist da nur eine Frage der Zeit.










