Ein Blick auf den Prix de l’Arc de Triomphe von Susanne L. Born, Autorin des „Salut La France“ in der Sport-Welt.
Maltese Cross kommt mit einem Vorteil nach ParisLongchamp, den nicht jeder Arc-Kandidat mitbringt: Er hat auf diesem Kurs und über diese Distanz bereits gewonnen.
Im Juli setzte sich der Dreijährige von William Haggas im Grand Prix de Paris (Gr. I) gegen Ancient Egypt durch. Zuvor war er Zweiter im Derby (Gr. I) in Epsom geworden, anschließend gewann er die Great Voltigeur Stakes (Gr. II) in York.
Gavin Chengalanee, langjähriger Freund und Berater von Besitzer George Waud, verweist vor allem auf zwei Dinge: Maltese Cross besitzt die nötige Beschleunigung und hat bereits gezeigt, dass er sich im Feld eine Passage suchen kann. Für den Arc kein unwichtiger Punkt.
Auch Tom Marquand kennt ihn inzwischen gut. Am liebsten hätte der Jockey am Sonntag Sonne und guten Boden – Bedingungen, unter denen die Endgeschwindigkeit des Hengstes besonders zur Geltung kommen könnte.
Dass man sich für den Arc und gegen das St Leger (Gr. I) entschieden hat, war ebenfalls bewusst. Als Dreijähriger profitiert Maltese Cross in Longchamp vom Gewichtsvorteil. Diese Chance gibt es nur einmal.
Und ein bisschen Arc-Geschichte steckt ohnehin in seinem Pedigree: Sein Vater Sea The Stars gewann das Rennen 2009. William Haggas selbst kam 2018 mit Sea Of Class, ebenfalls von Sea The Stars, bis auf einen kurzen Hals an Enable heran.
Noch 6 Tage bis zum Arc.











