Bis auf 1,4:1 war der von Francis.henri Graffard für Resolute Bloodstock und Philip Baron von Ullmann trainierte Goliath am Sonntag im Mehl-Mülhens-Stuftung – 64. Preis von Europa heruntergewettet worden. Doch dieser exponierten Favoritenrolle entsprach der sechsjährige Adlerflug-Sohn in dem mit 155.000 Euro dotierten 2400 Meter-rennen in Köln voll und ganz.
Geritten von seinem ständigen Jockey Christophe Soumillon, verabschiedete sich der Adlerflug-Sohn aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan nach einem Rennen von der Spitze aus in der Zielgeraden von seinen sechs Gegnern, von denen ihm keiner jemals gefährlich werden konnte. „Überlegen, eindreiviertel Längen“, lautete der Richterspruch.
Spannend wurde es nur im Kampf um die Plätze, den William Haggas‘ Dubao Honour (Tom Marquand) gegen den gut laufenden Hochkönig (Yasmin Almenräder/Leon Wolff) für sich entschied. Vierter wurde der im Finish etwas unglückliche Straight (Henk Grewe/Luke Morris), während der zuvor am höchsten gehandelte deutsche Starter Seguro nach einem Rennen vom vierten Platz aus schon im Schlussbogen in Schwierigkeiten war, und in der Zielgeraden schnell letztes Pferd war. Bei dem Dreijährigen schien etwas nicht in Ordnung zu sein.
„Francis-Henri Graffard: „Er ist ein tolles Pferd, jeder im Stall mag ihn. Es war sehr schön, ihn heute hier zu siegen zu sehen. Wir wussten, dass nicht wirklich ein anderes Pferd gehen würde, deshalb haben wir entschlossen, selbst vorne zu gehen. Er hat toll beschleunigt und sehr leicht gewonnen. Es war ein bißchen wie in den King George vor zwei Jahren. Wir warten ab, wie er aus dem Rennen kommt, er hat mehrere Optionen für den nächsten Start.“
„Die Bedingungen waren optimal für ihn. Keiner wollte gehen, also bin ich mit ihm nach vorne gegangen. Als ich ihn in der Zielgeraden fragte, hat er toll beschleunigt“, so Siegjockey Christophe Soumillon nach dem Rennen.










