Akido gewinnt nach 498 Tagen Pause – Wolff: „Ein Gruppe-Pferd“

Rennstall Gestüt Hachtsees vier Jahre alter Hengst Akido hat am Freitag ein mustergültiges Comeback hingelegt.

Nach 498 Tagen Pause seit dem letzten Start gab es für den Schützling von Henk Grewe in Saint-Cloud kein Verlieren. Nun heißt es für den Tai Chi-Sohn: drei aus drei. Drei Starts, drei Siege.

Geritten von Leon Wolff, setzte sich Akido am Freitag gegen die Riesen-Außenseiterin Cardinal Point und Centrical aus dem Stall von Karoly Kerekes durch, lag unterwegs lange an letzter Stelle, machte dann schon gegenüber Boden gut. Als es in die Gerade ging, sah es schon mehr als gut aus für Akido, am Ende wurde es ein in Summe leichter Sieg.

Leon Wolff: „Das ist schon ein Gruppe-Pferd. Und es kann auch noch ein bisschen weiter gehen, ich denke, 2800 Meter sind kein Problem.“

Der Prix A Tempo, den Akido beim Comeback gewann, ging über 2400 Meter.

Im Vorjahr hatte Akido eine Nennung für den Prix de l’Arc de Triomphe, zog sich allerdings im Juni eine Verletzung zu und musste den geplanten Start im Prix du Lys und dann auch alle weiteren Engagements auslassen.

Akido ist im übrigen ein Bruder der Klassestute Alpenveilchen.

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