Mit einem echten Thriller endete am Freitag der Kölner After Work-Renntag. Denn im abschließenden Amateurrennen, dem dritten Lauf zum VERO Amateur Pokal (Ausgleich IV, 1850 m) stürmten drei Pferde Kopf an Kopf über die Ziellinie, und mit bloßem Auge war schwer zu sagen, wer denn nun der Sieger war.
Lange hatte es dabei nach Erwin Hinzmanns Nucati ausgesehen, die unter Julian Sixt im Finish zunächst Poet’s Realm abgeschüttelt hatte, und lange mit deutlichem Vorsprung, wie die Siegerin aussehend, der Ziellinie entgegengaloppierte. Doch Silke Brüggemanns Poet’s Realm (7,7:1) bäumte sich im Endkampf unter seiner Trainerin noch einmal auf, und kam Meter für Meter wieder an Nucati heran.
Doch das am Ende schnellste Pferd kam von ganz weit hinten. Das war Pavel Bradiks Malleo, der, von seinem Trainer und Besitzer geritten, zum Schluss riesig Boden gutmachte. Dann musste die Zielfotografie entscheiden. Und die stellte fest, dass Poet’s Realm der Sieger war, Nucati Platz zwei belegte, und Malleo „nur“ Dritter wurde. „Kampf, Kopf-Kopf“, so der Richterspruch.
Für Silke Brüggemann war es sechs Tage nach dem Sieg mit Charlie Brown in Quakenbrück ein weiterer Treffer, und auch bereits der fünfte Saisonsieg als Trainerin, womit auch sie Teil der Sport-Welt-Stallparade 2027 sein wird.











