Ein Jahr lang hatte der Schlenderhaner Dreijährige Torpedo kein Rennen mehr bestritten. Doch bei seinem einzigen Start hatte der damals noch in Frankreich von Victoria Head trainierte New Bay-Sohn vollauf überzeugt, als er – umzingelt von Black Type-Pferden – in Deauville Platz drei belegt hatte.
Und mit dieser Superform ließen sich die Wetter auch von der langen Pause des Wallachs nicht schrecken, denn sie machten den Schützling von Marcel Weiß zum 1,5:1-Favoriten. Und dieser Rolle wurde Torpedo unter Sibylle Vogt vollauf gerecht, als er mit nicht weniger als neuneinhalb Längen Vorsprung gegen die von Dr. Andreas Bolte trainierten Titus (Bauyrzhan Murzabayev) und Idika (Michael Cadeddu) gewann.
Zunächst an fünfter Stele liegend, machte Torpedo, den man wohl noch in ganz anderen Rennen sehen wird, in der Zielgerade kurzen Prozess mit den Gegnern, ging etwa 400 Meter vor dem Ziel nach vorne, und lief von da an, sein eigenes Rennen.
„Er hat seine volle Klasse ausgespielt. Ich musste nichts machen. Er hat ja noch gar nichts falsch gemacht, war ja auch zweijährig in Frankreich schon sehr gut gelaufen“, so Siegreiterin Sibylle Vogt nach dem Sieg des New Bay-Sohnes aus der Gruppe II-Siegerin Tusked Wings.
„Er hatte sich zuhause schon gut angelassen. aber Arbeit ist Arbeit und Rennen ist Rennen. Wir werden erst einmal kleiner weitermachen, und schauen, wie er nach Hause kommt, dann machen wir weitere Pläne. Ich freue mich für Sibylle, dass sie nach der Verletzung nun wieder gewonnen hat“, so Marcel Weiß nach dem Rennen.











