Mit dem Kincsem Díj, einem lokalen Gruppe I-Rennen über 2400 Meter, das mit 40 Millionen Forint (umgerechnet rund 109.000 Euro) dotiert war, stand am Sonntag auf der Rennbahn Kincsem Park in Budapest ein ungarisches Top-Rennen auf dem Programm. Neun Pferde kamen an den Start, darunter auch Sarah Steinbergs Kosakenzipfel.
Der Schimmel aus dem Besitz des Stalles Wo laufen sie denn? trat bereits vor Jahresfrist in diesem Rennen an und belegte damals den zweiten Platz. Im Sattel saß Kevin Braye, der auch in diesem Jahr wieder der Partner von Kosakenzipfel sein war. Doch diesmal lief es nicht so gut für den Wallach, denn nach einem Rennen aus hinteren Regionen konnte sich der deutsche Gast in der Zielgeraden an der Innenseite nur noch auf den sechsten Platz vorarbeiten, eine Chance auf einen Platz unter den ersten drei Pferden hatte der als Außenseiter gestartete Siebenjährige nicht. Mit seinem sechsten Platz verdiente der Steinberg-Schützling noch rund 5.400 Euro.
Lange hatte es in der Steher-Prüfung danach ausgesehen, als könne der von Jane Chapple-Hyam trainierte Claymore unter Saffie Osborne seinen Vorjahressieg wiederholen, doch nach einem Rennen von der Spitze aus wurde er wenige Meter vor dem Ziel von dem 1,6:1-Favoriten Asgard’s Captain (Marco Ghiani) aus dem Stall von Dylan Cunha abgefangen. Platz drei ging schon deutlicher zurück an Jan Demeles Gasparini (Jiri Palik).









