Das „Experiment“ von Christian von der Recke, für den Renntag in Quakenbrück zwei starke englische Hindernisreiter einzufliegen, muss man leider als gescheitert einstufen. Nachdem Charlie Deutsch und Jonathan Burke schon im ersten Hindernisrennen des Tages mit den Recke-Pferden die beiden letzten Plätze belegt hatten, lief es auch im Preis der Familie Kollmann, dem Highlight des Renntages, nicht nach Wunsch.
Im Seejagdrennen konnte Cabot Cliffs, der als 1,3:1-Favorit angetreten war und über die Sprünge in Deutschland zuvor noch kein Rennen verloren hatte, dieses Mal nicht gewinnen. Der Recke-Vertreter stutze vor dem See und verlor dadurch seine prominente Position. Anschließend lag er lange weit zurück, ebenso wie sein Trainingsgefährte Due Course. Charlie Deutsch versuchte zwar, Cabot Cliffs wieder flottzumachen, doch mehr als Rang drei war letztlich nicht mehr möglich. Due Course wurde unter Jonathan Burke Vierter.
Den Sieg holte sich dagegen Naruto aus dem Stall von Pavel Vovcenko für den Stall Emoji. Der ebenfalls aus England eingeflogene Amateur Daniel Cherriman gewann mit Naruto, nachdem er unterwegs lange auf dem zweiten Platz gelegen hatte, am Ende noch locker gegen Innovante. Auf dieser hatte Pavel Bradik frühzeitig versucht, viele Längen zwischen sich und das Feld zu legen. Das gelang zunächst auch, doch am Ende war Naruto einfach stärker. So begann und endete der Quakenbrücker Renntag an diesem Sonntag mit fast schon sensationellen Ergebnissen über die Hindernisse.











