Mit dem Prix Jacques le Marois, der mit einer Million Euro dotierten Meilenprüfung, stand am Sonntag beim Sommermeeting in Deauville einmal mehr ein Gruppe I-Rennen auf dem Programm. Zehn Pferde, darunter drei Dreijährige, kamen in dem 1600 Meter-Kracher an den Start.
Und der Sieg ging dann auch an einen Vertreter des Derbyjahrgangs, als der von Francis-Henri Graffard trainierte Sea The Moon-Sohn Rayif (Mickael Barzalona, 6,3:1) in den Aga Khan-Farben gegen den von Karl Burke trainierten Zeus Olympios (Clifford Lee) gewann, hinter dem die 3,0:1-Favoritin Precise (Ryan Moore) aus dem Stall von Aidan O’Brien, eine weitere Dreijährige, Dritte wurde.
Nach einem Rennen aus der Reserve war Rayif, für den es nach seinem Triumph in der Poule d’Essai des Poulains der zweite Gruppe I-Erfolg war, im Finish am Ende knapper Sieger, siegte mit einem Hals-Vorsprung gegen Zeus Olympios, der stets im Vordertreffen gelegt hatte.
Francis-Henri Graffard nach dem Rennen: „Rayif hatte seine Qualität schon bei seinem klassischen Sieg in Longchamp bewiesen. Danach war er hier im Prix Jean Prat als Fünfter entschuldigt. Heute war er wieder voll bei sich und hat bewiesen was in ihm steckt, dass er auch gegen die älteren Pferde bestehen kann. Zudem dass er auch bei gutem Boden effektiv ist. Wir haben nun alle Möglichkeiten mit ihm. Der Prix du Moulin oder der Forêt über 1400 Meter sind denkbar, genauso wie Ascot oder der Breeders‘ Cup. Ich habe keinen generellen Plan, wir arbeiten von Rennen zu Rennen.“











