So oft hat sie es probiert, lief so oft in die Platzierung, doch der ersehnte Gruppe I-Sieg blieb bislang aus. Doch seit dem vergangenen Sonntag ist die von Sir Mark Prescott trainierte Tiffany Gruppe I-Siegerin, gewann unter Luke Morris den Westminster Großen Preis von Berlin.
Mit dem Gruppe I-Sieg im Rücken, kann man die Saison nun mehr als entspannt weiter planen. So hat die Stute unter anderem Nennungen für den Prix de l’Opera, den Prix de Royallieu, das Irish St. Leger, den British Champions Long Distance Cup und die British Champions Fillies & Mares Stakes. Viele Optionen also, doch im Lager der Farhh-Tochter, die im Besitz des Elite Racing Clubs steht, wird derzeit noch eine andere Möglichkeit diskutiert. Und die heißt USA.
Vom 29. August bis zum 9. September findet auf den Kentucky Downs ein Meeting statt, hier könnte die Prescott-Stute am 5. September im mit 2,5 Millionen Dollar dotierten Kentucky Turf Cup der Gruppe II antreten. Im vergangenen Jahr gewann James Owen während dieses Meetings mit Wimbledon Hawkeye das Nashville Derby, ein Vorbild vielleicht für Prescott und den Elite Racing Club. „Herr Owen hat dort letztes Jahr mit Wimbledon Hawkeye so gute Arbeit geleistet und alles geschickt geplant, und genau so etwas möchten die Besitzer vielleicht auch mit ihr machen. Wir müssen das noch besprechen, aber nach dem Gruppe I-Sieg können wir durchaus mutiger planen“, sagte Prescott der Racing Post. Später im Jahr, im Dezember, könnte Tiffany dann eventuell ein weiteres Mal auf die December Sales gehen. 2025 wurde sie hier für 1.000.000 Guineas nicht verkauft.









