Aidan O’Brien hat am Sonntag auf dem Curragh die Phoenix Stakes, das erste Gruppe I-Rennen Europas für den jüngsten Jahrgang, gewonnen. Natürlich Aidan O’Brien möchte man sagen, denn für den Ballydoyle-Coach war es bereits der 18. Treffer in dieser Prüfung.
Nach Lavery (1998), Fasliyev (1999), Minardi (2000), Johannesburg (2001), Spartacus (2002), One Cool Cat (2003), George Washington (2005), Holy Roman Emperor (2006), Mastercraftsman (2008), Alfred Nobel (2009), Zoffany (2010), Pedro the Great (2012), Dick Whittington (2014), Air Force Blue (2015), Caravaggio (2016), Sioux Nation (2017) und Little Big Bear (2022) reihte sich am Sonntag Sun Goddess in die illustre Reihe ein. Für Stute, die als klare Favoritin an den Start gekommen war, war es beim fünften Start der dritte Sieg. Unter Ryan Moore verwies Sun Goddess die von Joseph O’Brien trainierte Folsom Blues mit eineinviertel Längen auf den zweiten Rang. Platz vier belegte Velozee.
Sun Goddess wurde als Jährling bei der Goffs Premier Yearling über Avenue Bloodstock im Auftrag von Coolmores MV Magnier gekauft. Ihr Preis: 120.000 Pfund. Schon ihr Vater Sioux Nation (siehe Auflistung) konnte die Phoenix Stakes gewinnen. Für den Coolmore-Hengst war es als Vaterpferd nun der zweite Gruppe I-Sieg, nachdem Socks Nation vor zwei Jahren Queensland Oaks gewinnen konnte.











