Erstmals auf der Geraden Bahn unterwegs – das war ein wenig das Fragezeichen vor dem Rennen – hat die vier Jahre alte Stute Pershing eindrucksvoll den Hoppegartener Fliegerpreis gewonnen.
Zur Quote von 2,7:1 machte Sibylle Vogt im Sattel der Areion-Tochter auf der 1200 Meter-Strecke kurzen Prozess mit den Gegnern, ließ nie ein Pferd an sich ran.
Jetzt geht es in die Goldene Peitsche nach Iffezheim nach der mehr als geglückten Generalprobe.
„Ich wurde in Ruhe gelassen unterwegs, das war ein bisschen wie ein Arbeitscanter unterwegs“, sagte Sibylle Vogt nach dem Rennen. „Ein grandioses Charakterpferd, hat das Herz wie der Bruder Peace of Japan am rechten Fleck“, adelte die Siegreiterin die Siegerin auch abseits der starken Leistung.
„Test bestanden“, sagte Trainer Marcel Weiß, „wir wollten ja bewusst wegen Baden-Baden mal die Gerade Bahn ausprobieren. Sie hat sich um 180 Grad gedreht bei uns, sie ruht so in sich, das ist schon ein tolles Pferd. Ich denke, da ist noch mehr drin.“
Das Rennen war mit 35.000 Euro dotiert. 21.000 Euro gehen an den Stall Turffighter von Hans Wirth, der auch der Züchter der Siegerin ist.

Platz zwei ging an die überraschend stark laufende Perfect Pic, die auf ihrer Lieblingsbahn über sich hinauswuchs. Trainer Aleksej Luft: „Sie kann so was! Ob wir in die Goldene Peitsche gehen müssen wir mal schauen.“
die Französin Time Goes on holte als Dritte den erhofften Black Type. Die als Favoritin gestartete War Bride musste schon früh geschoben werden, mehr als Rang vier war dann am Ende nicht mehr drin.










