Drittes Listenrennen am Sonntag in Hoppegarten ist der Hoppegartener Steherpreis. Die mit 35.000 Euro dotierte Black Type-Prüfung ist wie alle Listenrennen an diesem Tag eine internationale Angelegenheit, denn für Trainer William Haggas kommt die im Besitz des Cheveley Park Stud stehende Vierjährige Finalise (Harry Davies) an den Start, und aus Polen reist aus dem Stall von Marlena Stanislawska der Westminster-Vertreter Naughty Peter (David Liska) an.
Die beiden Gäste haben es aber mit guten einheimischen Gegnern zu tun. Da wäre zum einen Anna Schleusner-Fruhrieps zweifache Gruppesiegerin Nastaria (Jozef Bojko), die den Steherpreis bereits 2024 gewinnen konnte. Yasmin Almenräders Anspruch (Jack Mitchell) kommt mit der Siegform aus dem „Langen Hamburger“ an den Start, in dem er Nastaria bezwingen konnte. Eckhard Saurens Enzian (Thore Hammer-Hansen) aus dem Stall von Henk Grewe kommt aus Grupperennen und versucht sich erstmals auf einer Cup-Distanz. Neu auf dieser weiten Strecke sind auch der von Waldemar Hickst vorbereitete Name Lord (Bauyrzhan Murzabayev) und der Fährhofer Queimados (Eduardo Pedroza). Letztgenannten, den hochtalentierten Sea The Stars-Sohn aus dem Quartier von Andreas Wöhler, hat man leider auch schon wieder 13 Monate nicht mehr in einem Rennen gesehen, sein dritter Platz aus dem letztjährigen Großen Preis von Tattersalls (Gr.II) in Baden-Baden hat man aber trotzdem noch in Erinnerung.
Mit Pavel Vovcenkos Waldadler (Sibylle Vogt) kommt außerdem der Titelverteidiger an den Start. Nicht dabei ist Christian Sprengels Quitos. Nach seinem Verkauf war der Derby-Fünfte am Freitag bereits Nichtstarter.










