Dortmunder Rennverein sagt Renntag am 16. August mit großem Bedauern ab

Der Dortmunder Rennverein sieht sich gezwungen, den für den 16. August 2026 geplanten Renntag abzusagen.

Ausschlaggebend hierfür ist das Nennungsergebnis, das trotz intensiver Bemühungen keine wirtschaftlich tragfähige Durchführung der Veranstaltung ermöglicht.

Nach Auswertung der Nennungen zeichnet sich ab, dass lediglich vier Rennen mit einer vertretbaren Starterzahl zustande kommen würden. Unter diesen Voraussetzungen wäre die Durchführung des Renntages weder aus sportlicher noch aus wirtschaftlicher Sicht verantwortbar.

„Diese Entscheidung fällt uns außerordentlich schwer“, erklärt Manfred Ostermann, Präsident des Dortmunder Rennvereins. „Jeder abgesagte Renntag ist ein herber Rückschlag – für unsere Besitzer, Trainer, Jockeys, Besucher, Sponsoren und alle Menschen, die den Galopprennsport in Dortmund mit großer Leidenschaft unterstützen. Gleichzeitig tragen wir als Verein die Verantwortung, wirtschaftlich nachhaltig zu handeln.“

Der Dortmunder Rennverein sieht sich dabei auch seinen Partnern und Sponsoren verpflichtet. Ziel eines jeden Renntages ist es, attraktiven Sport mit gut besetzten und spannenden Rennen zu bieten. Dieses Qualitätsversprechen lässt sich unter den gegebenen Voraussetzungen leider nicht erfüllen.

„Unsere Sponsoren investieren in den Galopprennsport, weil sie ihren Gästen ein hochwertiges Sport- und Veranstaltungserlebnis bieten möchten“, so Ostermann. „Diesem Anspruch fühlen wir uns uneingeschränkt verpflichtet. Mit lediglich vier Rennen könnten wir diesem Anspruch nicht gerecht werden.“

„Die Premium-Renntage zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial der Galopprennsport besitzt“, erklärt Ostermann. „Die Häufung dieser hochdotierten Veranstaltungen im Juli und August erschwert es allerdings zunehmend, mit einem regulären Rennprogramm ausreichend Starterfelder zu erreichen. Diese Entwicklung stellt viele Rennvereine vor große Herausforderungen und muss im Sinne eines ausgewogenen und wirtschaftlich tragfähigen Rennkalenders gemeinsam betrachtet werden.“

Der Dortmunder Rennverein bedankt sich ausdrücklich bei allen Besitzern und Trainern, die ihre Pferde für den Renntag genannt haben. Die Absage richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Aktiven, sondern ist ausschließlich eine Konsequenz des vorliegenden Nennungsergebnisses und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Der Verein blickt trotz dieser Enttäuschung mit Zuversicht auf die kommenden Veranstaltungen und wird alles daransetzen, den Besucherinnen und Besuchern auch künftig Galopprennsport auf höchstem Niveau in Dortmund zu bieten. Gleichzeitig prüft der Dortmunder Rennverein gemeinsam mit den zuständigen Gremien intensiv, ob im laufenden Jahr ein alternativer Ersatztermin realisiert werden kann. Ziel ist es, den Aktiven, Partnern, Sponsoren und Rennsportfans nach Möglichkeit noch in dieser Saison einen zusätzlichen Renntag in Dortmund anbieten zu können.

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