Mit dem ersten von zwei Zweijährigenrennen startete am Samstag der Kölner Familienrenntag. Sieben Pferde trafen in der über 1400 Meter führenden Youngster-Prüfung aufeinander, sechs von ihnen waren Debütanten. Ein besonders guter Ruf eilte Henk Grewes Stute Fantastic Pearl (Thore Hammer-Hansen), und der von Andreas Suborics vorbereiteten Daenerys Lips (Benjamin Marie) voraus, die eigentlich bereits in der vergangenen Woche in München hätte debütieren sollen, dort jedoch auf dem Weg zum Start reiterlos wurde, und nicht am Rennen teilnahm.
Fantastic Pearl ging schließlich als 1,9:1-Favoritin ins Rennen. Doch die Stute musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Der Sieg ging dagegen in den Stall von Maxim Pecheur, der seine Zweijährigen in diesem Jahr ganz groß in Schwung hat. Die von ihm für Thomas Jander trainierte Rubaiyat-Tochter Nyela (Martin Seidl, 5,2:1) war es, die sich gegen die große Außenseiterin Flaming Rose (Steffi Koyuncu/Eduardo Pedroza) und Fantastic Pearl behauptete.
Die Stute aus der Zucht des Gestüts Söderhof, die bei der BBAG 35.000 Euro gekostet hatte, ging 300 Meter vor dem Ziel nach vorne und kam zu einem souveränen Sieg. Nun ist der Preis der Winterkönigin in Baden-Baden das Ziel, der im vergangenen Jahr von Maxim Pecheurs Alsterperle gewonnen wurde.
„Wie sie dahin geht, vielleicht über das Auktionsrennen in Iffezheim, oder das Winterkönigin Trial hier in Köln, das müssen wir noch sehen“, so Maxim Pecheur nach dem Sieg von Nyela.










