Mit den King George VI and Queen Elizabeth Stakes stand am Samstag in Ascot eines der größten Galopprennen in Europa auf dem Programm. Und die Besetzung des mit zwei Millionen Pfund dotierten Gruppe I-Rennens war wirklich grandios, denn im Grunde traten hier nur Superstars an.
Und mit dem Aga Khan-Wallach Calandagan (Mickael Barzalona) aus dem Stall von Francis-Henri Graffard, und seinem Trainingsgefährten, dem von Gestüt Schlenderhan gezogenen, und noch im Mitbesitz von Philip Baron von Ullmann stehenden Goliath kamen auch die beiden letzten Sieger dieses Rennens an den Start.
Dazu der japanische Crack Masquerade Ball, die dreifache Oaks-Siegerin Minnie Hauk, der zweifache Derbysieger Lambourn, Aidan O’Briens Klassedreijähriger Benvenuto Cellini (Ryan Moore), der vor kurzem das Irish Derby gewonnen hatte, und die von Andrew Balding für die Juddmonte Farms trainierte Vorjahreszweite Kalpana (Colin Keane).
Und die Fünfjährige, die als 7,5:1-Chance ins Rennen gegangen war, war es schließlich, die sich den Sieg in diesem Kracher schnappte, als sie den Spieß gegen den 2,2:1-Favoriten Calandagan umdrehte, und mit einem Vorsprung von eineinhalb Längen gegen den französischen Gast siegte. Hinter diesem war es dann noch einmal eine halbe Länge zu Benvenuto Cellini., dann folgte dessen Trainingsgefährte Lambourn, der als einer von zwei O’Brien-Pacemakern noch weit kam. Goliath kam sechseinhalb Längen hinter diesem, und elf Längen hinter der Siegerin, als Fünfter über die Linie.
Andrew Balding: „Dieses Rennen war der Plan seit oihrem zweiten Platz hinter Calandagan im vergangenen Jahr hier. Als Gruppe I-Siegerin hatte sie wahrlich genug für die Zucht getan, aber die Besitzer haben das sehr sportlich genommen und mir vertraut. Sie hat heute bewiesen, dass sie es kann. Das Feld war sehr, sehr gut und sie hat doch recht leicht gewonnen, Was will man mehr. Sie kann jeden Boden und die 2400 Meter sind ihre Distanz. Das war noch nicht ihr letztes Wort.“











