Nach Zick-Zack-Rennen in Horn – Jetzt der Listensieg für Bacarda?

Neben dem Großen Dallmayr-Preis wird am Sonntag in München auf Listenebene auch noch das mit 30.000 Euro dotierte Konrad Werner Wille-Memorial über 1400 Meter entschieden. Als Favoritin gilt die zuletzt zweimal in dieser Klasse platziert gelaufene Bacarda (Eduardo Pedroza).

Die Areion-Tochter steht im Besitz des Stalles Garden Lounge und war zuletzt in Hamburg sehr unglücklich, als sie im Zick-Zack-Kurs durchs Feld musste und am Ende noch starke Zweite wurde. Einer der Mitbesitzer der Stute ist Friedrich von Lenthe, der auch beim Stall Bergholz, dem Besitzer des Derbysiegers Dardanos, dabei ist.

Die wie Dardanos von Andreas Wöhler trainierte Bacarda wäre eigentlich an der Reihe, doch auf derartige Gesetzmäßigkeiten sollte man sich vielleicht nicht verlassen. Denn die Konkurrenz für die Vierjährige ist groß. Allen voran greift das Gestüt Brümmerhof durch Ayada (Peter Schiergen/Bauyrzhan Murzabayev) und Arborea (Alicia Baum/Wladimir Panov) mit einer Doppelspitze an. Für Trainer Satoshi Kobayashi, der zwei Pferde im Rennen hat, startet unter anderem die chancenreiche Miss Oxford unter Sibylle Vogt. Der Japaner, der in Chantilly trainiert, gewann das „Memorial“ 2025 mit Shehna, die damals als lange Außenseiterin an den Start kam. Der damalige Siegjockey Benjamin Marie reitet am Sonntag Kobayashis zweite Stute Time Goes On.

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