Im ersten sportlichen Höhepunkt des Derby-Meetings, dem Sparkasse Holstein Hamburger Stuten-Cup, entwickelte sich das erwartete taktische Rennen. Im kleinen Feld von sechs Stuten über 2200 Meter war kaum Tempo zu erwarten – und genau so kam es auch. Am ehesten als Pacemakerin kam die Favoritin Innora in Frage, die unter Leon Wolff für den Stall Route 66 und Bernd Reese an den Start ging und diese Rolle auch übernahm.
Schon beim ersten Passieren des Zielpfostens setzte sich die von Henk Grewe trainierte Innora an die Spitze und gab die Führung bis in die Zielgerade nicht mehr ab. Leon Wolff teilte sich das Rennen optimal ein, löste sich zu Beginn der Horner Zielgeraden entscheidend und brachte die vom Gestüt Elsetal gezogene Stute souverän zum Sieg. Es war der erste Black Type-Sieg für die Lord of England-Tochter, die im letzten Jahr in der Diana auf Platz zwei lief.
„Das war der optimale Rennverlauf. So kann sie sich nach ruhigem Tempo immer weiter steigern und kommt auch mit etwas Regen im Boden gut zurecht. Sie hat heute einfach gezeigt, was in ihr steckt. Sie besitzt ein riesiges Kämpferherz und hat diesen Erfolg absolut verdient. In einigen Rennen zuvor hatte sie wirklich viel Pech. Hoffentlich ist sie jetzt bereit für noch größere Aufgaben“, sagte der Siegreiter Leon Wolff nach dem Rennen.
Vom letzten Platz lief Princess Valentina aus dem Stall von Axel Kleinkorres unter Martin Seidl noch stark auf Rang zwei. Für die Stute der Besitzer David und Hans-Peter Schön war es bereits die sechste Black Type-Platzierung ihrer Karriere. Wieder zeigte sie eine starke Leistung, auch wenn sie noch auf den ersten Black Type-Treffer wartet. Dritte wurde mit Dune eine Trainingsgefährtin der Siegerin. Im Sattel der Stute des Stalles Stars & Friends IV saß Thore Hammer-Hansen.











