Nach der Hälfte des ersten Renntages kann man durchaus sagen: Bislang ist das Derby-Meeting die Bühne von Thore Hammer-Hansen. Der amtierende Champion feierte im fünften Rennen bereits seinen dritten Tagessieg. Nach den Erfolgen mit Djaveria und Whywhywhy Delilah war er nun auch mit Wildpfad erfolgreich.
Für Besitzertrainerin Anneliese Bollien gewann Wildpfad das Hamburger Wochenblatt-Rennen, einen Ausgleich IV über 2200 Meter auf der Innenbahn. Als 4,6:1-Favorit setzte sich der Wallach sicher durch und bestätigte damit seine starke Form nach dem jüngsten Sieg in Hannover – ebenfalls mit Hammer-Hansen im Sattel. „Zuletzt in Hannover hatte er nicht einmal den optimalen Rennverlauf und er hat trotzdem gewonnen. Er ist ein toller Partner. Seine Mähne ist etwas lang. Er steht aber viel auf der Koppel. Ich habe gelernt, dass die lange Mähne die Fliegen abwehrt, von daher darf er dann auch eine lange Mähne haben. Das ist berechtigt“, erklärte der Siegreiter.
Gleichzeitig setzte sich auch der bisherige Trend des Renntages fort: In den ungeraden Rennen gewann jeweils der Favorit, in den geraden Rennen jeweils ein Außenseiter. Den zweiten Platz belegte der Außenseiter Mandant aus dem Stall von Frank Fuhrmann unter Enzo Crublet. Dritter wurde Graf Manama aus dem Quartier von Werner Haustein mit Andrea Ricupa im Sattel.












