Rennen zwei, erste Sensation bei der Derbywoche in Hamburg. Frank Fuhrmanns Emmeci hat alle aktuelle Formen Kopf gestellt und zur Quote von 26,0:1 den Preis der Norddeutschen Besitzervereinigung gewonnen.
Nach weiten 3200 Metern, in einem ultraschnell gelaufenen Rennen, hatte der sechs Jahre alte Wallach aus dem Besitz von Fabian Esser das beste Ende für sich, kam von weit hinten noch an dem schon wie der Sieger aussehenden Almenkönig vorbei. Saralina landete auf Rang drei.
Siegjockey Martin Seidl: „Man darf nie die beste Form eines Pferdes vergessen. Ich habe Frank schon vor einer Woche gesagt, wir sind ganz weit vorne. Die sind vorne viel zu schnell gegangen, das war super für uns.“
Emmeci lief sogar drei Pfund gegen sein Handicap, Martin Seidl brachte 52 Kilo in den Sattel. Aber der Boden, der doch weich genug war für Emmeci, sorgte dann dafür, dass auch das kein Hindernis war.
„Eigentlich ist so ein Rennen ja langweilig“, sagte Frank Fuhrmann nach dem Rennen angesichts der 3200 Meter-Strecke, „ich liebe ja die Flieger!“ Aber den Sieg nahm der Coach aus Möser natürlich trotzdem gerne mit. „Und auf guter Bahn brauchen wir mit ihm gar nicht anzutreten.“











