Sechs Stunden Anfahrt, aber Epicurian Lad stört es nicht

Sechs Stunde Anfahrt inklusive Stau sorgten dafür, dass Romy van der Meulen die Rennbahn in Hannover am Freitag später erreichte als geplant. Doch so zäh es auf der Autobahn für die Niederländerin lief, so rund lief es auf der Rennbahn, denn der von ihr trainierte Epicurian Lad (3,3) gewann den als Ausgleich IV über die Meile gelaufenen Germerott-Cup 2026 mit viel Kampfgeist.

„Gute Besserung an Lucien van der Meulen erst einmal“, so Thore Hammer-Hansen nach dem Sieg. Van der Meulen, so berichtete es der Jockey, hatte unter der Woche einen Unfall gehabt. Zum Rennen dann: „Wir hatten einen super Rennverlauf, einmal musste ich etwas nach innen ziehen und ich wollte dann lange warten, da er doch immer ein wenig nachdenkt, ob er wirklich schnell laufen soll.“

Bedingt durch drei Nichtstarter kamen in dieser Viererwette nur acht Pferde an den Start. Hinter dem Siegen kamen Olaf, Tarzan Al Gunay und Amaranto über die Linie. Die Viererwette zahlte 7,9:1.

Für Romy van der Meulen und die Dutch Master Stables setzte sich am Freitag ein starker Lauf fort. Nach drei Siegen am vergangenen Sonntag in Iffezheim, nun gleich der nächste Volltreffer für die amtierende Besitzertrainer-Championesse.

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