Mit einem „After Work-Renntag“ lädt der Hannoversche Rennverein e. V. bei seiner dritten Veranstaltung in der Saison 2026 am Freitag zu zehn Rennen ein. Der erste Start erfolgt um 16:30 Uhr, das letzte Rennen ist für 21:00 Uhr geplant. Und natürlich hat man auch bei diesem Termin ein Listenrennen im Angebot.
Und das hat es wirklich in sich, denn im Hargassner Hannover – Steher Cup, einer mit 30.000 Euro dotierten 3000 Meter-Prüfung, sieht man richtig gute Pferde am Start. Vier der acht Starter sind Gruppesieger, zwei von ihnen sind bereits auf Gruppe II-Parkett erfolgreich gewesen, und einer war sogar in Gruppe I-Rennen bereits platziert.
Das ist der von Peter Schiergen für das Gestüt Ittlingen trainierte Gruppe II-Sieger Narrativo (Leon Wolff), der zuletzt Zweiter im Oleander-Rennen in Hoppegarten war, wo er nur am erstklassigen Lordano scheiterte. Der Adlerflug-Sohn dürfte wohl in der Favoritenrolle stehen, doch viel Anhang müsste beim ersten Versuch auf einer weiten Distanz auch Waldemar Hicksts Gruppe II-Sieger Wintertraum auf sich vereinen, der bei seinem letzten Start im Sauren Dachfonds-Preis in Köln nur an einem gewissen Alleno scheiterte, aber vor Hochkönig blieb. Der Lord of England-Sohn, der sein Engagement am vergangenen Sonntag im Grossen Preis von Tattersalls ausließ, wird von Rene Piechulek geritten.
Anna Schleusners-Fruhriep Nastaria (Jozef Bojko) gewann 2025 ein Gruppe III-Rennen in Schweden. Sie ist die Dritte dieses Rennens von 2024, und vor zwölf Monaten kam sie in dieser Prüfung sogar als Erste ins Ziel, verlor den Sieg aber im Anschluss am Grünen Tisch, weil bei ihr bei einer Dopingprobe ein unerlaubtes Mittel festgestellt worden war. So bekam damals Henk Grewes Padre Palou unblutig den Sieg und geht somit am Freitag unter Thore Hammer-Hansen als Titelverteidiger ins Rennen.
Komplettiert wird die toll besetzte Black Type-Prüfung durch den Vorjahreszweiten Waldadler (Pavel Vovcenko/Sibylle Vogt), Andreas Wöhlers Techno Beat (Eduardo Pedroza), die gerade im Oleander-Rennen zu ihrer ersten Gruppeplatzierung kam, Stefan Richters Lazzaro (Martin Seidl), und den von Eva Fabianova vorbereiteten Duke of Lips (Jaromir Safar).












