Mit dem Merkur Spielbanken Cup, dem mit 30.000 Euro dotierten Listenrennen über 1850 Meter, gab es am Pfingstmontag in Köln bereits vor den Coolmore City Of Troy German 2.000 Guineas eine Black Type-Prüfung. Sechs Pferde kamen in dem Mitteldistanzrennen an den Start, favorisiert war der dreifache Gruppesieger Arnis Master. Der Tai Chi-Sohn aus dem Besitz des Stalles Siepenblick trat unter Eduardo Pedroza erstmals unter Regie von Henk Grewe an. Doch nach einem Rennen aus dem Vordertreffen spielte der Wallach letztlich keine Rolle, kam nur auf Platz fünf.
Vorne gab es den Endkampf zwischen zwei Mülheimer Pferden. Marcel Weiß‘ 3,5:1-Chance Stingray (Sibylle Vogt) aus dem Besitz von Taxi4Horses.com von Guenther Schmidt, und Yasmin Almenräders Montanus (Nina Baltromei). Und in diesem spannenden Finish hatte Stingray, der in der Zielgeraden erst auf eine Lücke warten musste, das bessere Ende gegenüber dem Almenräder-Schützling. Platz drei ging an den von Waldemar Hickst trainierten Wittekindshofer Name Lord (Rene Piechulek).
Es war ein weiterer Black Type-Treffer in einer bislang grandiosen Saison für Marcel Weiß und Stalljockey Sibylle Vogt. „Ich kenne ihn aus dem Training und weiß, dass er immer dreihundert Prozent gibt. Er hat einen riesigen Speed, auch wenn dieser nicht über 600 Meter geht. So hatte ich keine Sorgen, mit ihm erst spät freizukommen“, so Sibylle Vogt nach dem Rennen.
Für Stingray, der vor zwei Jahren Fünfter im Deutschen Derby gewesen war, war es der erste Black Type-Sieg. Im vergangenen Jahr war er in Düsseldorf bereits auf Gruppe III-Ebene platziert gewesen. „Er ist einfach ein Superpferd, Wie immer, wenn wir gewinnen, lassen wir andere teilhaben. Zehn Prozent der Siegbörse geht an diese Stiftung (Stiftung VEREINT)“, so Schmidt nach dem Rennen.












