Peter Brant zieht einen Großteil seiner Pferde von Chad Brown ab

Besitzer Peter Brant, der in den USA in den letzten acht Jahren seine Pferde bei Chad Brown trainieren ließ, hat ungefähr 75 Prozent seine Galopper von ihm abgezogen.

Die Pferde wurden auf Bill Mott, Riley Mott und Miguel Clement verteilt. Darunter ist auch die Breeders‘ Cup Filly & Mare Turf-Siegerin Gezora, die im letzten Jahr noch in Frankreich von Francis-Henri Graffard trainiert wurde.

Gezora war bei ihrem ersten Start für Brown am 1. Mai Zweite in den Grade III Modesty Stakes geworden. Peter Brant gab zu, dass er mit diesem Start nicht einverstanden gewesen war, es aber nicht der Hauptgrund sei, die meisten seiner Pferde von Brown abzuziehen.

Der 79-jährige Brant ist seit den 1970er Jahren Besitzer von Vollblütern, machte aber eine zwanzigjährige Pause und ist seit 2016 wieder zurück. Mit Brown feierte er u. a. große Erfolge mit Sistercharlie, die zur Championstute wurde. Brown trainierte auch Breeders‘ Cup Classic-Sieger Sierra Leone für Brant und dessen Partner.

Brown bleibt zuversichtlich, dass die Partnerschaft dennoch erfolgreich weitergeht: „Wir haben gemeinsam eine Menge Grade I-Rennen gewonnen, und ich bin mir ganz sicher, dass das wir noch nicht unser letztes gemeinsames Rennen gewonnen haben“, so Brown.

Und Brant sagte: „Ich würde Chad auf jeden Fall weiterhin Pferde anvertrauen. Ich habe mit ihm sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich halte ihn für einen großartigen Trainer und er ist ein guter Freund.“

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