Nach dem Abbruch des Renntages am vergangenen Sonntag in Köln wurde die Karte am heutigen Freitag fortgesetzt. Grund für den Abbruch war ein nach Einschätzung der Reiter nicht praktikables Geläuf. In veränderter Reihenfolge standen nun noch fünf Rennen auf dem Programm.
Das Dollmann Antik Rennen, ein Ausgleich IV über 1850 Meter, bildete die neue Auftaktprüfung. Dabei ging es um richtig viel Geld, schließlich handelte es sich um die fortgesetzten Rennen des Premium-Renntages. Über eine fette Beute durfte sich am Ende das Team um die von Axel Kleinkorres trainierte Morindoo freuen.
Die Aclaim-Tochter aus dem Besitz von Georg Schäfer gewann mit langgezogenem Speed bereits ihr zweites Rennen der Saison und entriss Albertina eine fast schon sicher geglaubte Partie noch auf den letzten Metern. Auch die Stute aus dem Stall von Dr. Andreas Bolte lief ein großes Rennen, schien schon auf der Siegerstraße, musste sich dann aber ganz spät Morindoo geschlagen geben. Von weiter hinten schaffte es Oliver Schnakenbergs Olaf noch auf den dritten Platz.
Im Sattel der Siegerin saß Thore Hammer-Hansen. Er sagte nach dem Rennen: „Wir hatten ein optimales Rennen und kamen mit Box 9 direkt an die Rails und waren trotzdem hinter der Spitzengruppe. Das bekommt man auch nicht alle Tage hin. Ich hatte dann mit dem Pferd von Rene ein perfektes Führpferd und ließ mich lange führen, um ganz spät anzugreifen. Das hat alles perfekt funktioniert.“
Für Rene Piechulek blieb im Sattel der lange führenden Albertina im engen Endkampf nur Rang zwei. Die 3,6:1-Favoritin musste sich erst auf den letzten Metern geschlagen geben. Die Siegerquote von Morindoo betrug 7,6:1, während Olaf als 28,2:1-Außenseiter Rang drei belegte.












